idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) erweitert das Förderprogramm VerMat im Zuge des 2. Konjunkturpaketes.
Der sparsame Umgang mit Produktionsmaterialien ist sehr wichtig. Denn mit rund 45% der Gesamtkosten sind die Materialkosten der größte Block im Produzierenden Gewerbe. Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine Kostenreduktion und die damit einhergehende Verbesserung der Materialeffizienz eine gute Strategie zur Stärkung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Zur Unterstützung der Unternehmen in der aktuell besonders herausfordernden Zeit, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie das Förderprogramm VerMat temporär über bestehende KMU-Definitionen hinaus für größere Unternehmen ausgeweitet:
Für den Zeitraum vom 1. Juli 2009 bis zum 31. Dezember 2010 sind beim Programm für die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen zur rentablen Verbesserung der Materialeffizienz (VerMat) rechtlich selbstständige Unternehmen antragsberechtigt, wenn sie in den letzten zwei Jahren vor Antragstellung weniger als 1.000 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) beschäftigt haben. Verbundene Unternehmen oder Partnerunternehmen brauchen nicht berücksichtigt zu werden. Auch die sonstigen KMU-Kriterien in Bezug auf Umsatz oder Bilanzsumme spielen für die Antragsberechtigung vorübergehend keine Rolle.
Rechtlich selbstständig bedeutet, dass die Unternehmen eine eigene juristische Person darstellen. Eine Zweigniederlassung eines anderen Unternehmens erfüllt diese Voraussetzung nicht, eine hundertprozentige Tochter eines anderen Unternehmens hingegen doch, selbst wenn die Mutter mehr als 1.000 Mitarbeiter hat.
Informationen zur Deutschen Materialeffizienzagentur:
Die Deutsche Materialeffizienzagentur (demea) ist auf Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) entstanden. Sie soll über Informationen, Aufbau von Netzwerken und Beraterprogrammen Unternehmen dazu motivieren, die Potenziale für mehr Materialeffizienz zu erschließen.
Ansprechpartner: Mario Schneider, Agenturleiter der Deutsche Materialeffizienzagentur, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin, Tel. 030 310078-157,
E-Mail: schneider@demea.de, Internet: www.demea.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Organisatorisches
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).