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02.06.2009 10:33

Das "African Good Governance Network" des DAAD debattiert zum Thema "Zivilgesellschaft"

Miriam Mbae Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

    Afrikanische Jungakademiker beteiligen sich an der "3rd European Conference on African Studies" in Leipzig

    Bonn, 02.06.2009. 22 Mitglieder des African Good Governance-Netzwerks des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) treffen sich in der ersten Juniwoche in Leipzig. Das Seminar steht unter dem thematischen Schwerpunkt der Zivilgesellschaft - ein grundlegendes Konzept jeder Demokratie. Leipzig als Veranstaltungsort kommt in diesem Zusammenhang eine besondere historische Bedeutung zu: Hier vor der Nicolaikirche begannen bekanntlich die Montagsdemonstrationen - ein Signal für die friedliche Revolution, die zum Mauerfall führte.

    Im AGGN-Netzwerk beschäftigen sich in Deutschland ausgebildete, zukünftige afrikanische Entscheidungsträger dreimal im Jahr in Trainings- und Diskussionsrunden mit dem Thema "Gute Regierungsführung" und verwandten Fragestellungen.

    Dieses Treffen der jungen afrikanischen Akademiker ist angebunden an die dritte "European Conference on African Studies". Die Teilnahme an der interdisziplinären und internationalen Konferenz bietet den AGGN-Mitgliedern Gelegenheit, sich bei einigen der rund 150 Panels mit über 500 Vorträgen mit hochkarätigen Wissenschaftlern zu vernetzen und Kontakte zu europäischen und afrikanischen Journalisten, Politikern und Entwicklungshilfeorganisationen zu knüpfen. Das Netzwerk ist mit einem eigenen Stand vertreten und hat somit ein Forum, sich und seine Ziele einem größeren Publikum vorzustellen.

    Auch das "Skills-Training", ein obligatorischer Bestandteil jedes AGGN-Seminars, widmet sich der Zivilgesellschaft. Eine Trainerin des Projekts "Jugend debattiert" übt mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die freie Rede, das Zuhören und Aufeinandereingehen und das überzeugende Argumentieren. Dabei werden Selbstbewusstsein, Präzision und Urteilsbildung geschult.

    Das AGGN hat zur Zeit 32 Mitglieder aus 14 afrikanischen Ländern: Kenia, Senegal, Côte d'Ivoire, Uganda, Togo, Malawi, Sambia, Kamerun, Äthiopien, Eritrea, Tansania, Südafrika, Namibia und Ghana. Es wurde im Jahr 2007 unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten vom DAAD ins Leben gerufen und wird in Kooperation mit dem Freiburger Arnold-Bergstraesser-Institut betreut.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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