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Mehr Forschungsaktivitäten, stärkere finanzielle Unterstützung durch Bund und EU sowie eine deutliche Fokussierung auf neue Forschungsschwerpunkte: So lassen sich die Ergebnisse des aktuellen Forschungsberichts zusammenfassen, den die Katholische Hochschule NRW (KatHO NRW) jetzt herausgegeben hat. Die Publikation bietet eine Übersicht über alle Forschungsprojekte der Hochschule im Zeitraum von 2006 bis 2008 und beschreibt Zielsetzung, Methoden sowie erste Ergebnisse der einzelnen Projekte.
"Immer mehr Kolleginnen und Kollegen beschäftigen sich an unserer Hochschule mit Forschung und Entwicklung", sagt Prof. Dr. Susanne Tiemann, Prorektorin für Forschung und Weiterbildung an der KatHO NRW. Die gestiegenen Forschungsaktivitäten zeigen sich auch in Zahlen: Betrugen die Drittmittelbewilligungen 2006 noch 568.170 Euro, waren
sie im Jahr 2008 schon auf 736.940 Euro gestiegen und für 2009 verzeichnet die Hochschule bereits Ende März eine Summe von 802.836 Euro. Die Forschungsausgaben haben mit circa 700.000 Euro jährlich eine konstante Größe angenommen. Tendenz steigend: Ende März lagen die Drittmittelausgaben bereits bei 735.120 Euro. Bezieht man das Forschungsvolumen des An-Instituts dip (Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.) mit ein, sind es sogar circa 1,5 Millionen Euro.
Drittmittel kommen immer weniger aus dem Land NRW und verlagern sich tendenziell auf den Bund und auf europäische Förderprogramme. Das sei vor allem darauf zurückzuführen, dass die neuen Förderlinien des BMBF die Bedeutung der sozial und gesellschaftlich orientierten Forschung mittlerweile stärker berücksichtigen. Darüber hinaus sind zwei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekte sowie ein "Leuchtturm-Projekt" der Bundesregierung für die Forschung an einer Fachhochschule ein besonderer Qualitätsausweis.
Neben den bereits bestehenden Forschungsschwerpunkten "Suchtforschung" und "Gender und Transkulturalität" kristallisieren sich weitere Schwerpunkte in den Bereichen "Alternde Gesellschaft", "Behinderte" sowie "Kinder, Jugend und Familie" heraus. "Wir sind bemüht, gerade solche Schwerpunkte, an denen interdisziplinär und regional übergreifend jeweils mehrere Kollegen mitarbeiten, besonders zu fördern", so Professorin Dr. Tiemann.
Aktuell arbeitet die KatHO NRW an der Einrichtung einer Forschungsdatenbank, die in Kürze in Form eines Forschungskatalogs im Internet abrufbar sein wird. Sie soll die Suche nach kompetenten Ansprechpartnern für die einzelnen Themen der sozial und gesellschaftlich orientierten Forschung der Hochschule erleichtern.
Der aktuelle Forschungsbericht steht als pdf-Download unter http://www.katho-nrw.de/forschungsbericht/ zur Verfügung.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Susanne Tiemann, Tel. 0221/7757-601, forschung@katho-nrw.de
Redaktion: Julia Harzendorf, Tel. 0221/7757-508, presse@katho-nrw.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Psychologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch

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