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10.06.2009 12:34

Deutsch-japanisches Doppel-Master-Programm startet

Dipl.-Journ. Carsten Heckmann Pressestelle
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Der neue Doppel-Master-Studiengang "Interkulturelle Japanstudien/Japanische Sprache" geht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zum Wintersemester an den Start. Die MLU und die Keio-Universität unterzeichneten bereits im März 2009 in Tokio eine entsprechende Vereinbarung. Für alle Interessenten gilt es jetzt, die Bewerbungsfrist zu beachten, sie endet am 15. Juli 2009.

    "Dieser erste deutsch-japanische Doppel-Master-Studiengang wendet sich an Studierende aus allen Disziplinen der Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der Japanologie", sagt der hallesche Japanologie-Professor Christian Oberländer. "Angesprochen sind vor allem jene Studierenden, die über fortgeschrittene Kenntnisse der japanischen Sprache und Kultur verfügen und diese vertiefen möchten oder auch spezielle Forschungs- und Studieninteressen an einer Spitzenhochschule in Japan verfolgen wollen." Der Studiengang hebt auf die Ausbildung von Schlüsselkompetenzen für eine spätere Tätigkeit im Bereich der deutsch-japanischen Beziehungen oder der geistes- und sozialwissenschaftlichen Japanforschung ab.

    Zu den Besonderheiten des Studiengangs gehört, dass von den vier Studiensemestern zwei an der Keio Universität (Tokyo) und zwei an der halleschen Universität absolviert werden. Zur finanziellen Unterstützung der Studierenden während der Studienabschnitte in Japan steht ein Stipendienprogramm zur Verfügung.

    Nach dem Abschluss haben Studierende sehr gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt, weil sie ohne Zeitverlust durch selbstorganisierte Auslandssemester je einen Master-Abschluss von der MLU und von der Keio Universität (Tokyo) erhalten. Als Alumni beider Universitäten können sie bei der Arbeitsplatzsuche auf die Absolventen-Netzwerke in Deutschland und Japan zugreifen. "Der Doppel-Master-Studiengang bietet eine japankundliche Ausbildung auf höchstem Niveau an. Absolventen können in allen Tätigkeitsfeldern mit Japanbezug - in Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur - tätig werden", so Oberländer.

    Der neue Studiengang stellt aber auch eine exzellente Vorbereitung für ein Promotionsstudium dar. Einerseits wird eine gezielte Vertiefung der Sprachkenntnisse ermöglicht, da speziell für dieses Programm Lehrveranstaltungen, Module und Tutorien konzipiert wurden, die in Kleingruppen stattfinden. Andererseits können auf dieser Grundlage individuelle Forschungs- und Studienprojekte, z. B. durch die Teilnahme an speziellen Fachveranstaltungen an der Keio Universität, durchgeführt werden.

    Bewerbungsfrist: 15. Juli 2009
    Start: 1.September 2009

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr. Christian Oberländer
    Philosophische Fakultät I, Seminar für Japanologie
    Telefon: 0345 55 24337
    E-Mail: christian.oberlaender@japanologie.uni-halle.de


    Weitere Informationen:

    http://www.politik.uni-halle.de/oberlaender/interkulturelle_japanstudien


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Sprache / Literatur
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


     

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