idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Die Innovative Medicines Initiative (IMI) ist eine gemeinsame Initiative
des Europäischen Pharmaverbandes (EFPIA) und der Europäischen Kommission.
Der zweite IMI-"Call" soll im Herbst 2009 publiziert werden. Aus diesem
Anlass laden das BMBF, die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften
(NKS-L), die Vereinigung deutscher Biotechnologie-Unternehmen (VBU) und
der Verband forschenden Pharma-Unternehmen (vfa / vfa bio) Sie
ein, sich in einem Online-Seminar am 22. Juni 2009 (11:00-12:00 Uhr) über
IMI zu informieren und auch darüber, wie Sie sich schon heute auf die
zweite IMI-Runde vorbereiten können.
IMI hat zum Ziel, die biomedizinische Forschung in der EU zu stärken und
Hemmnisse bei der Arzneimittelentwicklung zu beseitigen. Dazu werden
paneuropäische Public-Private Partnerships im Bereich der biomedizinischen
Forschung mit einem Gesamtbudget von zwei Milliarden Euro im Zeitraum 2008
bis 2017 gefördert. Eine Milliarde Euro wird öffentlichen
Forschungseinrichtungen und KMU zur Verfügung stehen, während die
forschenden Arzneimittelunternehmen ihrerseits für die geförderten
Projekte eine Milliarde Euro in Form von Sachmitteln und Personal
beisteuern.
Von den Forschungsergebnissen der IMI verspricht man sich eine schnellere
Entwicklung von neuen Arzneimitteln und damit auch einen schnelleren
Zugang von Patienten zu neuen Medikamenten. Ein weiteres wesentliches Ziel
der IMI ist, dass Forscher in Zukunft deutlich früher, nämlich vor den
extrem kostenintensiven klinischen Studien der Phase III, Vorhersagen über
die Sicherheit und die Wirksamkeit von möglichen neuen Arzneimitteln
werden machen können. Zugleich zielt die IMI darauf ab, durch die
Förderung der biomedizinischen Grundlagenforschung die
Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft der Pharma /
Biotechindustrie in Europa zu stärken.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Registrierung
jedoch erforderlich.
http://vbu.cme24.de/index.php?id=285 - Registrierung und weitere Informationen
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Forschungsprojekte
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).