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Die besten Ideen können einem auch beim Falten eines Blatts Papier kommen. So erging es Anne Caroline Müller und Jan Eckhardt, die an der Hochschule Niederrhein in Krefeld Design studieren. Beim Falten eines Blatts Papier entstand die Idee zu einer eleganten, bequemen Bank, die unendlich viele Sitzpositionen ermöglicht. Und weil der führende niederländische Hersteller für Stadtmobiliar in einem Design-Wettbewerb neue Ideen für moderne, multifunktionale städtische Plätze suchte, reichten sie ihren Entwurf ein. Er gewann jetzt im Red Dot Museum in Essen den ersten Preis beim VelopA Design Award, verbunden mit 2.500 Euro. Aus den über 172 Einsendungen hatten es 43 Studenten aus neun Ländern in die Endrunde geschafft. Unter den insgesamt acht Nominierten waren mit Sonja Hoppe und Daniel Krafft zwei weitere Nachwuchsdesigner aus Krefeld.
"Laissez-Faire" nennen die siegreichen studentischen "Papierfalter" ihren Entwurf, der ein Mitglied der Jury, darunter Design-Manager von Ikea, eher an einen fliegenden Teppich erinnert. Das Urteil war jedenfalls einstimmig und geradezu hymnisch: Schlichtheit, Humor und konzeptionelle Stärke vereinten sich mit hoher Funktionalität und Eleganz. "Als einer der wenigen Einsendungen ist dieser Entwurf im Grunde schon produktionsreif". Umso mehr, als sich die Bank, wie aus ökologischen Gründen gefordert, leicht zerlegen und wieder verwenden lässt. Das innovative Sitzmöbel wird vielleicht schon bald im Straßenbild auftauchen - getreu des Mottos des Wettbewerbs: "Meet your seat on the street". Gutes Design, so der niederländische Hersteller, könne die Qualität öffentlicher Bereiche nachhaltig beeinflussen.
Gut gefaltet ist erfolgreich designed: Siegerentwurf von Anne Caroline Müller und Jan Eckhardt
Quelle: Foto: VelopA
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Kunst / Design, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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