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Bundesforschungsministerin eröffnet den bundesweiten "Tag der kleinen Forscher" in der Berlin
Experimentieren, probieren und nachfragen: Kinder im Vorschulalter haben einen großen Wissensdurst, den die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" stillen will. "In allen Bundesländern machen sich immer mehr Kinder mit ihren Erzieherinnen und Erziehern, ihren Eltern und den Partnern vor Ort gemeinsam auf den Weg, die Welt der Naturwissenschaften für sich zu entdecken und zu erobern", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan anlässlich der diesjährigen Auftaktveranstaltung zum "Fest der kleinen Forscher" am 16. Juni in der Berliner Archenhold-Sternwarte.
Jede Kindertagesstätte kann sich dafür bewerben, ein "Haus der kleinen Forscher" zu werden. Bisher gibt es bereits 6.300 solcher Einrichtungen in ganz Deutschland. Ihre Erzieherinnen und Erzieher werden fit gemacht im Umgang mit naturwissenschaftlich-technischen Experimenten und können aus einem Fundus von über 70 verschiedenen Experimentieranleitungen schöpfen. Wenn die Nachfrage weiter anhält, wird es im kommenden Jahr schon 10.000 Häuser kleiner Forscher geben.
Zum Aktionstag erforschen Mädchen und Jungen in ihren Kitas Phänomene wie Mondkrater und Raketen. Der "Zwergenchor" des Montessori Kinderhauses Erftstadt-Dirmerzheim kann sich außerdem über ein computergesteuertes Teleskop freuen. Mit dem Lied "In meinem Traum bin ich ein Astronaut" gewann die Einrichtung den vom Haus der kleinen Forscher initiierten Liederwettbewerb "Sonne, Mond und Sterne ... wir reisen ins All". Gemeinsam mit der Ministerin lassen die Kinder zudem einen Wetterballon aufsteigen, der das Wettbewerbssiegerlied per Funk weltweit ausstrahlt. Damit wird die bundesweite Eröffnung des diesjährigen "Tages der kleinen Forscher" auch über Deutschland hinaus bekannt gemacht.
Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" ist eine Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, der McKinsey & Company, der Siemens AG und der Dietmar Hopp Stiftung. Die unter der Schirmherrschaft von Ministerin Schavan stehende Initiative will die Neugier auf Naturphänomene bei Drei- bis Sechsjährigen fördern und ihnen die Möglichkeit geben, beim Experimentieren selbst Antworten auf alltägliche naturwissenschaftliche Fragestellungen zu finden.
Der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" ist es innerhalb kurzer Zeit gelungen, in den Bundesländern regionale Netzwerke zu bilden, die lokale Partner einbinden und damit für eine Verstetigung der jetzt noch mit Bundesmitteln unterstützten Initiative sorgen.
Weitere Informationen unter www.haus-der-kleinen-forscher.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Kooperationen
Deutsch

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