idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Irakische Regierung und DAAD finanzieren Studium
Bonn, 22.06.2009. Nur vier Monate nach der Unterzeichnung des neuen deutsch-irakischen Stipendienprogramms reisen in diesen Tagen die ersten 31 irakischen Regierungsstipendiaten nach Deutschland. Ihnen werden künftig pro Jahr bis zu 100 irakische Masterstudierende, Doktorandinnen und Doktoranden folgen. Die irakische Regierung und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bezahlen jeweils die Hälfte der Stipendien.
"Ich kann nicht glauben, dass ich eine Stipendiatin des DAAD bin", so Yousra Wahby aus Bagdad, die ab Oktober Informatik an der Universität Freiburg studieren wird. "Es ist wie ein schöner Traum", freut sie sich über die Möglichkeit, in Deutschland einen Master-Abschluss zu erlangen. Gerne möchte sie später auch eine Doktorarbeit schreiben. Ihr Ziel ist die wissenschaftliche Forschung und Lehre an einer irakischen Universität.
Das Abkommen über das neue Regierungsstipendienprogramm hatten Dr. Christian Bode, Generalsekretär des DAAD, und der irakische Bildungsminister Abid Thyab Al-Ajeeli im Rahmen der Irakreise von Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier im Februar diesen Jahres in Bagdad besiegelt. Im Anschluss an die Unterzeichnung überreichte Außenminister Steinmeier Yousra Wahby ihre Stipendienurkunde.
Die irakischen Stipendiatinnen und Stipendiaten beginnen ihren Aufenthalt mit einem Deutschkurs an Sprachinstituten in verschiedenen deutschen Städten. Im Oktober nehmen sie dann ihr Studium an den Universitäten auf. Bereits im Februar haben die jungen Akademiker im Irak mit einem sechsmonatigen, von Tutoren an der LMU München betreuten Online-Deutschkurs bei der Deutsch-Uni-Online begonnen (www.deutsch-uni.com). Diese ersten Sprachkenntnisse sollen ihnen den Einstieg in Deutschland erleichtern.
Weitere Infos finden Sie im Internet unter http://www.daad.de/irak, ein Foto der Stipendienübergabe zum Download unter http://www.daad.de/presse.
Kontakt:
Lars Gerold, DAAD
Tel: 0228 / 882-8618, E-Mail: gerold@daad.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).