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24.06.2009 08:05

Vermessungs-Kampagne im Domkreuzgang am 25. Juni 2009

Petra Plättner Öffentlichkeitsarbeit
Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

    Einladung zum Pressetermin des Projektes "Mainzer Inschriften, Teil 1: Die Inschriften des Domes und des Dom- und Diözesanmuseums" am Donnerstag, den 25. Juni 2009, 10.00 Uhr, Kreuzgang des Mainzer Domes

    Der Mainzer Dom ist reich an Inschriften. Man wüsste gerne, wem sie gewidmet sind und was sie aussagen. Dem Laien erschließen sie sich nur schwer und sind mühsam zu entziffern. Hier will ein Projekt, das von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz initiiert wurde, Abhilfe schaffen. Aufbauend auf den in den 1950er Jahren erschienenen Arbeiten des Landeskonservators Fritz Arens sollen die Inschriften nach heutigen wissenschaftlichen Richtlinien bearbeitet und in einer Online-Datenbank sowie in handlichen Broschüren erschlossen werden.
    Als Teil 1 des Projektes "Mainzer Inschriften Online" werden die Inschriften des Mainzer Domes bearbeitet. Eine Expertengruppe aus dem Bereich der Akademie, der Universität und des Bistums Mainz unterstützt das Vorhaben, das vom Bistum finanziell gefördert wird. Als erstes werden zur Zeit die Inschriften des Mainzer Dom-Kreuzgangs aufgenommen. Dazu kooperieren die Akademie und das Institut für Geschichtliche Landeskunde (IGL) mit dem Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik (i3mainz) der Fachhochschule Mainz.
    Am Donnerstag , den 25. Juni 2009, 10 Uhr, beginnen diese Arbeiten: Ein Team vom i3mainz scannt mit einem hochmodernen Laserscanner den Südflügel des Kreuzgangs ein. Ziel der Kampagne ist es, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem sich die im Kreuzgang befindlichen Grabdenkmäler und Inschriften schnell und zuverlässig digital erfassen lassen. Dazu werden von verschiedenen Standpunkten aus die Geometrien der Oberfläche des Kreuzgangs in Punktwolken erfasst. Photographische Arbeiten ermöglichen eine spätere Ergänzung mit Farbinformationen. In diesem digitalen Datenbestand können Inschriftenträger anschließend identifiziert und in ihrem räumlichen Bezug kartiert werden.
    So soll jeder Interessierte den Kreuzgang und auch den Dom online in einem virtuellen Modell betreten und Informationen zu den Denkmälern und Inschriften aufrufen können. Die Vermessung geschieht in enger Kooperation mit dem Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum und ist gleichzeitig eine Vorarbeit für die vom Leiter des Museums, Dr. Hans-Jürgen Kotzur, für 2011 geplante Ausstellung "Der verschwundene Dom".
    Das Projekt wird in zwei Jahren abgeschlossen sein. Erste Ergebnisse werden schon im Jubiläumsjahr 2009 vorgelegt werden können. Nach der Bearbeitung der Dominschriften ist geplant, alle Inschriften der Stadt in entsprechender Weise zu dokumentieren. Dazu wird allerdings die Hilfe von weiteren Sponsoren erforderlich sein.
    Zum Start der Vermessung laden wir Sie herzlich ein, das Team steht Ihnen für Fragen zur Verfügung.
    Ansprechpartner: Dr. Elmar Rettinger (Institut für Geschichtliche Landeskunde, T: 06131/3924827; igl@unimainz.de), Dr. Eberhard Nikitsch (Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, T: 06131/577-222, eberhard.j.nikitsch@adwmainz.de), Prof. Dr. Kai-Christian Bruhn (i3mainz, Fachhochschule Mainz, T: 06131/628-1433, bruhn@fh-mainz.de)


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Bauwesen / Architektur, Geschichte / Archäologie
    regional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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