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Wissenschaft
Innovative Angebote im Ingenieurwesen, in der Biologie und der Anglistik
Bachelorabsolventinnen und -absolventen des Bauingenieurwesens oder einer ähnlichen Studienrichtung haben die Möglichkeit, an der Leibniz Universität Hannover in einen von drei neuen Masterstudiengängen einzusteigen. Zum Wintersemester 2009/10 starten die Studiengänge Wasser-, Umwelt- und Küsteningenieurwesen, Konstruktiver Ingenieurbau sowie der englischsprachige Studiengang Water Resources and Environmental Management. Zudem gibt es an der Leibniz Universität den neuen Studiengang Biologie der Pflanzen sowie den interdisziplinären Studiengang Atlantic Studies in History, Culture and Society.
Extreme Naturereignisse, Landnutzungskonflikte, Ressourcenknappheit - vor diesem Hintergrund richten sich die Inhalte des Masterstudiengangs Wasser-, Umwelt- und Küsteningenieurwesen aus. Ziel ist die Ausbildung von Fachexpertinnen und -experten, die effektiv zur Minderung der zum Teil bedrohlichen Auswirkungen des globalen Umwelt- und Klimawandels beitragen können. Die Inhalte, die grundsätzlich auf den klassischen Disziplinen des Bauingenieurwesens basieren, umfassen aktuelle wissenschaftliche Methoden und neue Erkenntnisse im Bereich Wasser und Umwelt.
Eine fundierte Ausbildung mit praxisorientierten Lehrinhalten steht im Mittelpunkt des Masterstudiums Konstruktiver Ingenieurbau. Der konstruktive Ingenieurbau ist das klassische Arbeitsgebiet von Bauingenieurinnen und -ingenieuren. Außer dem Brückenbau als Königsdisziplin gehören unter anderem Tief- und Hochbau sowie der Bau von Konstruktionen für die Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen dazu. Studierende können sich auf unterschiedlichen Gebieten spezialisieren - etwa im Bereich der Windenergie -, um als Fachleute einen guten Einstieg in die Berufswelt zu finden.
Nachhaltiges Wasserressourcen-Management ist das Thema des rein englischsprachigen, forschungsorientierten Masterstudiengangs Water Resources and Environmental Management. Studierende erlangen interdisziplinäres Fachwissen im Bereich Wasserressourcen- und Umweltmanagement. Weltweit zunehmende Probleme mit Wasserknappheit, Hochwasserschutz und Umweltverschmutzung führen zu einem weitreichenden Jobangebot in der Zukunft, vor allem in Entwicklungsländern. Graduierte werden darauf vorbereitet, verantwortliche Positionen zu übernehmen, etwa in der Wissenschaft oder in höheren Umweltadministrationen. Für diesen nicht-konsekutiven Masterstudiengang gelten gesonderte Regelungen hinsichtlich der Studienbeiträge. Zudem ist ein anerkannter Englisch-Sprachtest notwendig.
Die Funktionsweise des "Systems Pflanze" steht im Mittelpunkt des Masterstudiengangs Biologie der Pflanzen. Studierende beschäftigen sich mit systembiologischen Arbeitstechniken in den Bereichen Genomik, Transkriptomik, Proteomik und Metabolomik. Die Ausbildung ist primär darauf ausgerichtet, die Absolventinnen und Absolventen auf die eigenständige Durchführung von Forschungsarbeiten vorzubereiten, um zum Beispiel in den Entwicklungsabteilungen von Forschungszentren oder der Industrie tätig werden zu können.
Im Zentrum des interdisziplinären Studienangebots Atlantic Studies in History, Culture and Society stehen Verflechtungen und Interaktionen im atlantischen Raum. Untersucht werden die Lokalisierung globaler Prozesse, die Verflechtungen zwischen Afrika, den USA, Lateinamerika, der Karibik und Europa sowie die Besonderheiten der Entwicklungen in den verschiedenen Weltreligionen. Die Veranstaltungen werden von Lehrenden aus dem Englischen Seminar, dem Historischen Seminar, dem Institut für Soziologie und Sozialpsychologie und dem Seminar für Religionswissenschaften angeboten. Das Studium bereitet auf Berufsfelder in der Forschung, in transnational operierenden Regierungsinstitutionen und Nichtregierungsorganisationen, im Kultur- oder Wissenschaftsmanagement, der Politikberatung beziehungsweise den Medien vor.
Wer noch zum kommenden Wintersemester in einen der Studiengänge einsteigen möchte, sollte sich beeilen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Juli 2009.
Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen die Pressestelle der Leibniz Universität Hannover unter Telefon +49 511 762 5342 oder per E-Mail unter info@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
überregional
Organisatorisches, Studium und Lehre
Deutsch

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