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08.07.2009 14:19

KatHO NRW: Spitzenposition bei Steigerung des Frauenanteils weiblicher Professuren

Julia Harzendorf Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

    Die Katholische Hochschule NRW (KatHO NRW) gehört bundesweit zur Spitzengruppe bei der Steigerung des Frauenanteils bei Professuren. Zu diesem Ergebnis kommt das Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten, das das Center of Excellence Women and Science (CEWS) herausgegeben hat.

    37 Prozent der 78 Professuren an der KatHO NRW sind heute mit Frauen besetzt (in ganzen Zahlen: 29 Professorinnen). Damit hat die Hochschule den Anteil von Professorinnen in ihrem Kollegium weiter deutlich gesteigert: 2003 waren 20 Prozent der Professorenschaft weiblich, im vergangenen Jahr bereits 30 Prozent.
    Ebenfalls in der Spitzengruppe ist die KatHO NRW beim Indikator "Steigerung des Frauenanteils am hauptberuflichen, wissenschaftlichen und künstlerischen Personal gegenüber 2002". Hier konnte sie den Frauenanteil von 28 auf 34 Prozent steigern.
    In der Mittelgruppe landete die Hochschule bei den Indikatoren "Anteil von Frauen bei Professuren" und "Anteil von Frauen bei hauptberuflichem, wissenschaftlichem und künstlerischem Personal". In der Schlussgruppe liegt die Hochschule beim Indikator "Anteil von Frauen unter den Studierenden". In der Gesamtbewertung belegt die KatHO NRW mit 6 von 10 Punkten einen Platz im oberen Mittelfeld.

    Bei dem Ranking, das seit 2003 nun zum dritten Mal stattfindet, wurden 287 Hochschulen bewertet (darunter 124 Fachhochschulen). Die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern sei neben den Leistungen in Forschung und Lehre sowie bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein Kriterium, an dem die Qualität der Hochschulen gemessen werde, heißt es in der Publikation des CEWS. Die Durchsetzung der Chancengleichheit gehöre zu den Aufgaben der Hochschulen und fließe auch in Evaluation und Finanzierung der Hochschulen ein.
    Das Ranking nach Gleichstellungsaspekten hat das CEWS gemeinsam mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) entwickelt mit dem Ziel des Monitorings der Gleichstellungspolitik in Wissenschaft und Forschung. Das CEWS versteht sich als wissens- und forschungsbasierte Dienstleistungseinrichtung für die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Barbara Krause, Tel. 0241 / 60003-24, b.krause@katho-nrw.de.
    Ausführliche Ergebnisse des Rankings können unter http://www.cews.org nachgelesen werden.

    Redaktion: Julia Harzendorf, Tel. 0221/7757-508, presse@katho-nrw.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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