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09.07.2009 09:03

Kompetenzzentrum für Gesundheitsmanagement und Public Health gegründet

Michael Kroemer Pressestelle
Bergische Universität Wuppertal

    Die Bergische Universität Wuppertal gründet gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen aus der Gesundheitswirtschaft ein "Bergisches Kompetenzzentrum für Gesundheitsmanagement und Public Health (BKG)". Es konnten bereits 1,5 Mio. Euro eingeworben werden. Damit ist die Finanzierung für die ersten fünf Jahre gesichert. Die Barmenia Krankenversicherung finanziert eine Stiftungsprofessur.

    Das neue Bergische Kompetenzzentrum für Gesundheitsmanagement und Public Health (BKG) der Bergischen Universität ist öffentlich vorgestellt worden. Zahlreiche Institutionen und Einzelpersonen hatten sich in den letzten zehn Monaten für die Gründung des BKG stark gemacht. 1,5 Mio. Euro konnten eingeworben werden, darunter auch 300.000 Euro aus dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Barmenia Krankenversicherung mit Sitz in Wuppertal finanziert eine Stiftungsprofessur für Wirtschaftswissenschaft, insbesondere Gesundheitökonomie und Gesundheitsmanagement, die bereits ausgeschrieben worden ist (heutige Ausgabe der ZEIT, kommende Ausgabe der Deutschen Universitäts-Zeitung DUZ). Auch die Finanzierung der Stiftungsprofessur hat eine Laufzeit von fünf Jahren; anschließend erfolgt die weitere Finanzierung aus Mitteln der Universität.

    Gründungsmitglieder bzw. Sponsoren des BKG sind die Akademie für Gesundheitsberufe, Wuppertal, die Barmenia Versicherungen, die Barmer Ersatzkasse, das Bethesda Krankenhaus, Wuppertal, die GHD GesundHeits GmbH Deutschland, das Helios Klinikum Wuppertal GmbH, die Kliniken St. Antonius, das Klinikum Solingen, Radprax, Wuppertal, das Sana Klinikum Remscheid GmbH und die Stiftung Krankenhaus St. Josef, Wuppertal. Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch: "Die Gründung innerhalb von nur 8 Monaten Vorbereitung und mit so vielen Beteiligten ist phantastisch!"

    Das BKG-Projektteam mit der Ökonomin Prof. Dr. Kerstin Schneider und dem Arbeitspsychologen Prof. Dr. Rainer Wieland an der Spitze stellte das auf drei Säulen ruhende Konzept vor: Das Netzwerk der Bergischen Gesundheitswirtschaft, das BKG-Institut und Studiengänge zu Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement, die vom BKG-Institut derzeit zur Akkreditierung vorbereitet werden. Eine Besonderheit des Bachelor-Studienganges ist, dass er als regulärer und als dualer Studiengang - parallel zu einer Berufsausbildung im Gesundheitsdienst - angeboten wird. Im geplanten Master können Bachelor-Absolventen verschiedener Disziplinen wie Wirtschaftswissenschaft oder Medizin Gesundheitsökonomie und -management studieren. Der reguläre und der duale Bachelor of Science (B.Sc.) sowie der Master of Business Administration in Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement starten zum Wintersemester 2010/11. Für die zweite Ausbaustufe ist ein Master of Science (M.Sc.) in Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement vorgesehen.

    Barmenia-Chef Dr. Josef Beutelmann: "Das Bergische Kompetenzzentrum ist für die Bergische Universität Wuppertal eine weitere Möglichkeit, ihr Profil zu erweitern. Für uns als Barmenia ist wichtig, dass der Gesundheitsstandort Bergisches Städtedreieck gestärkt wird und so für die nächsten Jahre auch der Führungsnachwuchs gesichert ist."

    Kontakt:
    Prof. Dr. Rainer Wieland
    Telefon 0202/439-2291
    E-Mail wieland@uni-wuppertal.de

    Prof. Dr. Kerstin Schneider
    Telefon 0202/439-2483
    E-Mail kerstin.schneider@wiwi.uni-wuppertal.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Psychologie, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Kooperationen, Organisatorisches
    Deutsch


     

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