idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
10.07.2009 12:07

Wissenschaftsrat empfiehlt Aufnahme in die Bund-Länder-Förderung - Arbeit des Georg-Eckert-Instituts gewürdigt

Petra Wundenberg Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

    Der Wissenschaftsrat empfiehlt das in Braunschweig ansässige Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) zur Aufnahme in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern als wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung.

    BERLIN/HANNOVER. Der Wissenschaftsrat empfiehlt das in Braunschweig ansässige Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) zur Aufnahme in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern als wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung: "Aufgaben und Leistungen des GEI sind von überregionaler Bedeutung und geamtstaatlichem wissenschaftspolitischen Interesse", so der Wissenschaftsrat in seiner heute veröffentlichten Empfehlung. Der Wissenschaftsrat ist das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium des Bundes und der Länder.

    "Das Land Niedersachsen hat den Wissenschaftsrat um die Evaluation gebeten und diese fachlich begleitet. Das Georg-Eckert-Institut leistet seit 1975 einen unverzichtbaren Beitrag zur Förderung der internationalen Verständigung und verfolgt Forschungsprojekte von besonderem Rang. Dies wird durch die positive Begutachtung des Wissenschaftsrates ausdrücklich bestätigt ", sagte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann.
    "Wir werden jetzt darauf hinwirken, dass das Institut so rasch wie möglich in die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz aufgenommen wird. Damit ist es möglich, den Wirkungskreis des GEI entsprechend der Empfehlung des Wissenschaftsrates ausweiten zu können", erläuterte Stratmann.
    Der Minister wies auf die Alleinstellungsmerkmale des Instituts durch seine exzellente Schulbuchforschung, die Schnittstellenfunktion für internationale Schulbuchprojekte und die renommierte Forschungsbibliothek mit einem einzigartigen Bestand an Primär- und Sekundärliteratur hin.

    Ein prominentes Beispiel für die erfolgreiche, länderübergreifende Arbeit, die das Institut betreibe, sei die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission, die international Modellcharakter besitze, so Stratmann. Diese Arbeit wirke beispielhaft auch für andere Regionen weltweit.

    Das Georg-Eckert-Institut ist vor 34 Jahren vom Land Niedersachsen gegründet worden, um die internationale Verständigung und Versöhnung durch ausgewogene Schulbuchdarstellungen zu fördern und wissenschaftlich zu fundieren.
    Bis heute beteiligen sich elf andere Bundesländer an der Finanzierung des Instituts, die im Jahr 2008 rund 1,8 Mio. Euro umfasste. Das GEI konnte allein im vergangenen Jahr rund 1,87 Mio. Euro zusätzliche Drittmittel für seine Arbeit einwerben. Das Institut verfügt über 29 Vollzeitstellen. Außerdem arbeiten für das GEI 19 drittmittelfinanzierte wissenschaftliche Beschäftigte und eine extern finanzierte wissenschaftliche Mitarbeiterin.


    Weitere Informationen:

    http://www.wissenschaftsrat.de
    http://www.gei.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).