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Wissenschaft
Reihe über Begegnung von Christentum, Judentum und Islam
Juden leben in keinem religiösen, sondern im politischen Konflikt mit dem Islam; mit dem Christentum haben sie stattdessen kein politisches, dafür aber ein religiöses Problem - dieses Fazit zog Prof. Dr. Eveline Goodmann-Thau in ihrem Vortrag "Ethik heute - Judentum und Islam in der Begegnung mit dem Christentum". Der Vortrag von Goodmann-Thau bildete den Abschluss der hochspannenden Reihe "Hörsaal City - "Die drei ungleichen Schwestern: Christentum, Judentum und Islam im Mit- und Gegeneinander " in diesem Sommersemester. Wer die Vorträge der Reihe nicht verfolgen konnte, kann es jetzt nachholen:
Seit wenigen Tagen ist die Reihe komplett als Podcast im Internet der Ruhr-Universität Bochum zu finden und kann direkt am heimischen Computer gehört werden: http://www.ruhr-uni-bochum.de/hoersaal-city/
Aufklärung in der Religion notwendig
Eine "Aufklärung in der Religion und nicht von der Religion" - dafür hat sich Prof. Goodmann-Thau in ihrem Vortrag ausgesprochen. Überzeugt davon, dass Europa eine Diskussion über den Monotheismus benötige, setzte sie sich dafür ein, dass die Debatte über "Aufklärung in der Religion" auch zu klären haben werde, wie moderne Lebensweisen in Religion Platz finden. Mit Blick auf die Diskussion über Ethik als Schulfach sprach sie sich für eine Klärung der Frage aus, welche religiöse Ausbildung die moderne Gesellschaft ihren Kindern angedeihen lassen soll.
Redaktion: Dr. Josef König
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik, Religion
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch

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