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Wissenschaft
Baulücken haben Erfurter Architekturstudierende beplant.
Erfurt, das große mittelalterliche Flächendenkmal, bezieht sich maßgeblich auf die Straßenführungen. Das bauliche Gefüge hat bedauerlicher Weise überall noch Lücken. Leider nur Theorie bleiben die vielfältigen Entwürfe zur fehlenden Ecke Michaelisstraße/ Georgsgasse im Andreasviertel.
Das 2. Semester des Bachelorstudienganges an der Architekturfakultät der FH Erfurt widmete sich kürzlich in einer Kompaktwoche diesem Missstand. Herausgekommen ist ein reichhaltiges Angebot unterschiedlichster Entwurfsansätze, die sich mit neuen Formen in die Altstadt trauen.
Das Wohnhaus beinhaltet eine z.T mehrgeschossige Gewerbeeinheit mit Publikumsverkehr. So finden verschiedenste Händler, Produzenten und Dienstleister eine Heimat: Ein Kristallschleifer, ein Imker, eine Zigarrenmanufaktur, ein Schallplattensammler und viele mehr. Funktionen, die sich teilweise in den Fassaden widerspiegeln.
Alle Arbeiten wurden mit Fotomontagen veranschaulicht und sollen zeigen, dass zeitgemäße Bauformen die Vielfalt der Altstadt bereichern können, solange sie vorhandene Proportionen berücksichtigen.
Prof. Joachim Deckert, Kontakt über 0361 6700-416
Fotomontage von Gregor Witteler und Maria Spindler
Quelle: FHE/ ARC
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur
regional
Studium und Lehre
Deutsch

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