idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
25.07.2009 09:21

Computersimulationen zeigen Eigenschaften von Galaxien

Madleen Köppen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Astrophysikalisches Institut Potsdam

    Prof. Dr. Anatoly Klypin, Experte für die Computersimulationen der Galaxienentstehung, hält am Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP) eine Vorlesungsreihe über Extragalaktische Astrophysik.

    In der kommenden Woche, vom 27. Juli bis 31. Juli 2009, hält Dr. Anatoly Klypin, Professor für Astrophysik an der New Mexico State University, eine Vorlesungsreihe am Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP) in der er unter anderem auf die Eigenschaften unterschiedlicher Galaxientypen eingeht. Um diese Eigenschaften zu verstehen, sind umfangreiche Computersimulationen erforderlich. Prof. Anatoly Klypin arbeitet derzeit für vier Monate auf einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Mercator-Professur an der Universität Potsdam.

    In seiner Vorlesungsreihe für fortgeschrittene Studenten und Doktoranden behandelt Anatoly Klypin am Montag und Dienstag die Eigenschaften verschiedener Typen von Galaxien. Am Mittwoch konzentriert sich der Astrophysiker in seiner Vorlesung auf die Struktur unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße. Die letzten beiden Tage der Vortragswoche sind kosmologischen Problemen wie der Dunklen Materie und der Dunklen Energie gewidmet.

    Anatoly Klypin hat 1980 seine Doktorarbeit in Moskau bei Jakob Zeldovich und Andrei Doroshkevich geschrieben. Nach Aufenthalten am Max-Planck-Institut für Astrophysik in München, der CITA Toronto und der University of Kansas ist er seit 1994 Professor für Astrophysik an der New Mexico State University in Las Cruces (USA). Bereits in den 80er Jahren hat er erste Computerexperimente zur Galaxienentstehung durchgeführt. Heute ist er weltweit einer der führenden Experten auf diesem Gebiet. Für seine Simulationen benutzt er Computer der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA sowie des Leibnizrechenzentrum in Garching, wo sich die größten und schnellsten Computer der Welt befinden. Man würde mehr als 70 DVDs benötigen, um das Ergebnis einer seiner Simulationen aufzubewahren. Im Rahmen des virtuellen Observatoriums am AIP werden diese Simulationen interessierten Wissenschaftlern weltweit zur Verfügung gestellt.

    Kontakt:
    Wissenschaftlicher Kontakt:
    Dr. Stefan Gottlöber, sgottloeber@aip.de, 0331 7499 516

    Presse Kontakt:
    Madleen Köppen, presse@aip.de, 0331 7499 469

    Das AIP beschäftigt sich vorrangig mit kosmischen Magnetfeldern und extragalaktischer Astrophysik. Daneben wirkt das Institut als Kompetenzzentrum bei der Entwicklung von Forschungstechnologie in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Das AIP ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Das AIP ist eine Stiftung privaten Rechts und ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören derzeit 86 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder, die wissenschaftliche Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung bearbeiten.


    Weitere Informationen:

    http://www.aip.de/pr/presse.html - Pressemitteilung mit Bild


    Bilder

    Prof. Dr. Anatoly Klypin geht bei seiner Vortragsreihe am Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP) auf typische Eigenschaften von Galaxien ein.
    Prof. Dr. Anatoly Klypin geht bei seiner Vortragsreihe am Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP) ...
    Quelle: Foto: Rainer Arlt, AIP


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Physik / Astronomie
    regional
    Personalia, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).