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Wissenschaft
Kassel. Die in Fluss- und Meeresströmungen enthaltene Energie will eine an der Universität Kassel entwickelte Technologie nutzen. Damit soll es nicht mehr notwendig sein, Wasser zuvor großräumig aufzustauen. Eine schwingende Tragfläche, die durch Wasserkraft bewegt wird, hat Prof. Dr.-Ing. Martin Lawerenz im Fachgebiet Strömungsmaschinen entwickelt und patentierten lassen.
Beim Bau eines Prototyps wird das Fachgebiet durch den "Machbarkeitsfond" des Landes Hessen mit rund 100.000 € unterstützt. Das Patent wurde jetzt als erstes Projekt der Universität Kassel in den "Fonds zur Veredelung und Verwertung von Patenten der staatlichen Hochschulen Hessens" aufgenommen. Dieser soll Neuentwicklungen auf dem Weg zur Marktreife unterstützen.
Wasserkraft, die in Fluss- und Meeresströmungen enthaltene kinetische Energie, verfügt über ein Potential, mit dem man bis zu vier Prozent des heutigen globalen Strombedarfs decken könnte. Dennoch wird sie bisher kaum genutzt. Mit der neu entwickelten Technologie soll sich das auf absehbare Zeit ändern. Mit Simulationsverfahren und dem Bau einer funktionsfähigen Prototypenanlage sowie der Dokumentation von Messergebnissen soll neben der Machbarkeit auch die Wirtschaftlichkeit der Technologie nachgewiesen werden. Ziel ist eine Lizenzierung von Technologie und Patent an Unternehmen aus der Energiebranche.
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Info
Prof. Dr.-Ing. Martin Lawerenz
tel: (0561) 804 3938
fax: (0561) 804 3993
e-mail: lawerenz@uni-kassel.de
Universität Kassel
Fachbereich Maschinenbau
Institut für Thermische Energietechnik
Fachgebiet Strömungsmaschinen
Kurt-Wolters-Straße 3
34125 Kassel
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Maschinenbau, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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