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Wissenschaft
"Grenzen überwinden - Forschung vorantreiben - Wertschöpfung nachhaltig sichern" sind Leitgedanken der Fraunhofer-Gesellschaft.
Podiumsdiskussion in der Hochschule Zittau/Görlitz gibt Startschuss für Zusammenarbeit in der Euroregion
In Zusammenarbeit mit der Hochschule Zittau/Görlitz soll diese Maxime ab 2010 durch eine erste Projektgruppe hier im Dreiländereck Deutschland - Tschechien - Polen umgesetzt werden. Die Finanzierung dieses für die Euroregion Neisse wichtigen Vorhabens wird im Jahr 2010 von der Fraunhofer-Gesellschaft übernommen, ab dem Jahr 2011 stellt der Freistaat Sachsen für fünf Jahre insgesamt fünf Mio € als Anschubfinanzierung zur Verfügung. Das erklärten der Ministerpräsident des Freistaates, Herr Stanislaw Tillich, und der Institutsleiter des Fraunhofer IWU, Herr Prof. Reimund Neugebauer, während der Podiumsdiskussion in der Aula der Hochschule in Görlitz.
Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren weiterhin Herr Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Herr Reinhard Jung, Vorstandsvorsitzender der SKODA AUTO a.s. Mladá Boleslav, Herr Prof. Piotr Dudzinski, Leiter des Lehrstuhles für Arbeitsmaschinen der TU Wroclaw und Herr Prof. Rainer Hampel, Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz.
Thematisch soll sich die Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf Produktionstechnologien konzentrieren, die im Dreiländereck angesiedelt sind. Die international zusammengesetzte Forschergruppe soll Innovationen auf den Gebieten der ressourcen- und energieeffizienten Produktion im Maschinen- sowie Automobilbau und Elektromobilität in neue Produkte und Technologien umsetzen.
Damit werden die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Möglichkeit zur eigenständigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Unternehmen nachhaltig verbessert. Wesentliche Grundlagen für die wissenschaftlichen Arbeiten werden die an der Technischen Universität Wroclaw, der Technischen Universität Liberec und der Hochschule Zittau/Görlitz vorhandenen Kompetenzen sein. Die Verbindung von anwendungsorientierter Forschung mit der Lehre sowie die Einbeziehung der Studierenden in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Unternehmen wird dabei von besonderer Bedeutung sein.
Die Hochschule Zittau/Görlitz orientiert sich seit ihrer Gründung auf die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in Verbindung der anwendungsorientierten Grundlagenforschung. Ausdruck dieses erfolgreichen Konzeptes sind die jährlich fünf bis sechs Mio € Forschungsdrittmittel, mit einem Unternehmensanteil von größer 50 %. Damit ist die Hochschule Zittau/Görlitz ein potenter Partner für die Fraunhofer-Gesellschaft. Das gilt insbesondere auch für die schon bestehende Kooperation der Hochschulen und Universitäten. Der Geschäftsführer von SKODA AUTO, Herr Jung, hat diesbezüglich sein besonderes Interesse am Ausbau "Dualer Studiengänge" geäußert, so beispielsweise, wie der Master-Studiengang Mechatronik der TU Liberec und der Hochschule Zittau/Görlitz.
Das Podiumsgespräch am 11. August 2009 war also ein optimistischer Auftakt für eine erfolgreiche weitere Entwicklung der Wissenschaftslandschaft in der Euroregion Neisse zur Förderung der grenzüberschreitenden Wirtschaftsentwicklung.
Podiumsdiskussion an der Hochschule Zittau/Görlitz
Quelle: Foto: Hochschule, Dr. J. Scheibler
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Energie, Maschinenbau, Umwelt / Ökologie, Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungsprojekte, Kooperationen
Deutsch

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