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Wissenschaft
Die Diskussionsreihe "Humanismus im Dialog" bildet den Auftakt der öffentlichen Veranstaltungen des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) im Halbjahr 2009/10 und lädt an drei Abenden im August und September zu Vorträgen und Diskussionen über folgende Fragen: Welche politischen Lösungen für die dem Terrorismus zugrundeliegenden Probleme gibt es? Was genau bedeutet Humanität als Maßstab der Gestaltung der Gesellschaft und inwieweit kann Politik humanistisch sein? Die Diskussionsreihe wird vom Projekt "Humanismus in der Epoche der Globalisierung" am KWI veranstaltet und durch die Stiftung Mercator gefördert.
Termine:
Militanzdebatten - Jihadistische Organisationen und die Gewaltfrage
31. August 2009, 18:15 Uhr
Referent:
Dr. Guido Steinberg ist Islamwissenschaftler und Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Bis Oktober 2005 arbeitete er als Terrorismusreferent im Bundeskanzleramt. Im Oktober erscheint sein neues Buch "Im Visier von al-Qaida. Deutschland braucht eine Anti-Terror-Strategie" (Hamburg: Körber-Stiftung 2009).
Kommentar:
Aladdin Sarhan ist Junior Fellow und Koordinator des Projekts "Humanismus in der Epoche der Globalisierung" am KWI sowie Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Orientalistik und Islamwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum.
Moderation:
Prof. Dr. Jörn Rüsen ist Leiter des Projekts "Humanismus in der Epoche der Globalisierung" am KWI und Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Geschichte und Geschichtskultur an der Universität Witten/Herdecke.
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, 45128 Essen
Weitere Informationen: http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-211.html
Humanität im säkularen Verständnis der Moderne. Die Verantwortung der Politik für die humane Lebensform
7. September 2009, 18:15 Uhr
Referent:
Prof. Dr. Günter Dux war von 1974 bis 1997 Professor für Soziologie und Direktor des Instituts für Soziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Kommentar:
Prof. Dr. Jörn Rüsen, Leiter des Projekts "Humanismus in der Epoche der Globalisierung" am KWI und Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Geschichte und Geschichtskultur an der Universität Witten/Herdecke.
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, 45128 Essen
Weitere Informationen: http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-220.html
Kann Politik humanistisch sein?
14. September 2009, 18:15 Uhr
Referentin:
Heidrun Tempel ist Juristin und seit Oktober 2007 Beauftragte für den Dialog zwischen den Kulturen im Auswärtigen Amt. Von 2000 bis 2007 war sie als Referatsleiterin für die Verbindung zu Kirchen, Religionsgemeinschaften und Islam im Bundeskanzleramt zuständig.
Kommentar:
Aladdin Sarhan ist Junior Fellow und Koordinator des Projekts "Humanismus in der Epoche der Globalisierung" am KWI sowie Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Orientalistik und Islamwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum.
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, 45128 Essen
Weitere Informationen: http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-213.html
Die Veranstaltungen sind öffentlich.
Kontakt:
Magdalena Schaeffer, Pressesprecherin, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI),
Tel. 0201 7204 -152, magdalena.schaeffer@kwi-nrw.de.
Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Politik, Religion
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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