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Schlagzeilen über Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen, über Flatrate-Trinken und Koma-Saufen haben die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem des Alkoholmissbrauchs bei Kindern und Jugendlichen gelenkt. Über Hintergründe und Auswege informieren die Suchtexperten Prof. Dr. Rainer Thomasius, Dr. Thomas Nesseler und Prof. Dr. med. Frank Häßler in ihrem neuen Ratgeber "Wenn Jugendliche trinken. Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen: Jugendliche, Experten und Eltern berichten" (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2009).
In der öffentlichen Wahrnehmung hat sich die Alkoholproblematik bei Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren deutlich verschärft.Tatsächlich ist der Alkoholkonsum bei den Unter-20-Jährigen seit den 1970er-Jahren jedoch kontinuierlich zurückgegangen. Deutlich zugenommen allerdings hat der Anteil derjenigen, die sich bis zum Vollrausch betrinken.Was in Jugendkreisen als Koma-Saufen oder Kampf-Trinken bezeichnet wird, führt immer häufiger zu lebensbedrohenden Alkoholvergiftungen.
Seit 2000 hat sich die Zahl der Jugendlichen bis 20 Jahren, die mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten, von 9500 auf über 3000 mehr als verdoppelt. "Diejenigen, die trinken, trinken immer extremer. Und der Einstieg in den Alkoholkonsum findet immer früher statt. Heute macht die Hälfte aller 12-Jährigen bereits erste Erfahrungen mit Alkohol", so Suchtexperte Prof. Dr. med. Rainer Thomasius.
Nicht nur Eltern sind alarmiert. Sie sind jedoch in der Regel die ersten, die mit dem Problem konfrontiert werden, wenn ihre Kinder auf Partys, bei Sportveranstaltungen oder auch im Familienkreis mit Alkohol in Berührung kommen. Bewegt sich der Alkoholkonsum noch im Rahmen des "normalen" oder ist er schon als gefährlich einzustufen? Für Eltern gilt: Anzeichen erkennen, handeln, aber nicht überreagieren.
Der neue Ratgeber gibt wichtige Orientierungshilfen. Zahlen und Fakten bieten umfangreiches Hintergrundwissen. O-Töne betroffener Kinder, Jugendlicher und Eltern helfen, die eigene Situation richtig einzuschätzen.Die Suchtexperten erklären, wie Eltern, Lehrer und Jugendbetreuer ihre Schützlinge auf das Thema Alkohol ansprechen können - ohne Vorwürfe oder Peinlichkeiten - und zeigen Wege aus der Alkoholfalle.
Prof. Dr. med. Rainer Thomasius
Dr. Thomas Nesseler
Prof. Dr. med. Frank Häßler
Wenn Jugendliche trinken Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen: Jugendliche, Experten und Eltern berichten
TRIAS Verlag, Stuttgart. 2009
EUR [D] 17,95, EUR [A] 18,50, CHF 33,00
ISBN 978 3 8304 3521 1
Die Herausgeber:
Prof. Dr. med. Rainer Thomasius ist Ärztlicher Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) und Leiter der Jugendsuchtstation und der Drogenambulanz am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Er gilt als einer der wichtigsten Experten zum Thema Jugend und Sucht.
Dr. Thomas Nesseler ist seit 2005 Hauptgeschäftsführer und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP) mit Sitz in Berlin.
Prof. Dr. med. Frank Häßler ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Direktor der Klinik für Psychiatrie, Neurologie,Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter der Uni Rostock.
Pressekontakt:
Carola Schindler
TRIAS Verlag in der Thieme Verlagsgruppe
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rüdigerstr. 14
70469 Stuttgart
E-Mail: carola.schindler@thieme.
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Pressemitteilung zur Neuerscheinung des Buches "Wenn Jugendliche trinken. Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen: Jugendliche, Experten und Eltern berichten" hat sich ein Fehler eingeschlichen. Bitte nehmen Sie nachfolgende Korrektur zur Kenntnis:
Seit 2000 hat sich die Zahl der Jugendlichen bis 20 Jahren, die mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten, von 9500 auf über 23000 mehr als verdoppelt.
Für Rückfragen oder Bitten um Rezensionsexemplare erreichen Sie Carola Schindler unter der E-Mail Adresse: carola.schindler@thieme.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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