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28.08.2009 12:31

Bochumer Unibibliothek zeigt "Augen im All" - PK am. 1.9.

Dr. Josef König Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum

    Aktuelle europäische Raumfahrtprojekte
    Pressekonferenz zur Ausstellungseröffnung

    Von Galileos erstem Fernglas bis hin zu den aktuellen Raumfahrtprojekten der Europäischen Weltraumorganisation ESA reicht das Spektrum der Ausstellung "Augen im All", die ab dem 31. August in der Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum zu sehen ist. Sie ergänzt die gleichnamige Ausstellung im Bochumer Planetarium und ist Teil des Internationalen Jahrs der Astronomie 2009. Neben beleuchteten Displays mit allgemeinverständlichen Texten und hochaktuellem Bildmaterial sind verschiedene Vitrinen mit Modellen ausgestattet.

    Es finden sich detailgetreue Replikationen von "Herschel", "Planck", des "Hubble-Space-Teleskops" und der Mars-Express-Sonde sowie ein Modell der europäischen Trägerrakete "Ariane-5".

    TERMIN

    Um Ihnen die Ausstellung präsentieren zu können, laden die Initiatoren herzlich ein zu einer

    PRESSEKONFERENZ
    am 1. September 2009 um 11 Uhr
    in der Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum,
    1. Obergeschoss, Konferenzraum.

    Ihre Gesprächspartner sind
    Prof. Dr. Ralf-Jürgen Dettmar (Astronomisches Institut der RUB) und
    Dr. Karolin Bubke (Universitätsbibliothek)

    Die Geburt von Planetensystemen und geheimnisvolle Strahlen

    Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die aktuellen europäischen Raumfahrtprojekte: Das größte Weltraumteleskop, das jemals gestartet wurde, hat im Mai mit einer Ariane-5 Rakete der ESA die Reise ins All angetreten. Es trägt den Namen "Herschel" und sammelt mit seinem 3,5 Meter durchmessenden Spiegel infrarotes Licht. Damit können Astronomen Planetensysteme erforschen, die gerade erst geboren werden. Weit zurück, bis zur Geburt des Universums, blickt "Planck", eine weitere Raumsonde, die mit "Herschel" gemeinsam gestartet wurde. Sie erforscht die geheimnisvolle Hintergrundstrahlung: Was steckt hinter diesem ältesten Licht des Universums? Die Temperaturunterschiede, die "Planck" dafür misst, bewegen sich im Bereich von einem Millionstel Grad. Die beiden Weltraumteleskope ermöglichen Beobachtungen, die von der Erde aus unmöglich sind, da die Atmosphäre Infrarot- und Mikrowellenstrahlung aus dem All abschirmt.

    Weitere Informationen

    http://www.ub.ruhr-uni-bochum.de/DigiBib/Aktuelles/esa.html


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Physik / Astronomie
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Pressetermine
    Deutsch


     

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