idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
28.08.2009 12:38

EU-Wettbewerb: Nordrhein-Westfalen bewirbt sich um führende Rolle bei Energieforschung in Europa

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen schmieden Konsortium

    Die besten Energieforscher und einige der großen Industriekonzerne Nordrhein-Westfalens bewerben sich gemeinsam bei der EU darum, europäisches Innovationszentrum für die Energiewirtschaft zu werden. Vier Minuten vor Ablauf der Frist ging der NRW-Antrag, der von der Landesregierung unterstützt wird, gestern Abend in Brüssel ein. Das Innovationszentrum für die Energiewirtschaft ist eines von drei Teilen des neuen Europäischen Technologie-Instituts (EIT) und soll mit einem Jahresbudget von 100 Millionen Euro im kommenden Jahr seine Arbeit aufnehmen. Die EU entscheidet im Dezember über den Standort.

    Konsortialführer des NRW-Antrags ist Energy Hills e.V., ein von Wirtschafts- und Wissenschaftsvertreter der Region Aachen-Jülich gegründeter Verein. Beteiligt sind Universität und Fachhochschule Aachen, das Forschungszentrum Jülich, die Universität Dortmund, drei Fraunhofer-Institute und das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie. Neben den großen Konzernen Bayer, E.ON und Thyssen-Krupp sind auch zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen eingebunden. "Der Antrag bringt alle starken Kräfte Nordrhein-Westfalens zusammen. Ich habe durchaus Hoffnung, dass wir gegen die Wettbewerber bestehen können", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart.

    Das EIT-Zentrum soll die europäische Energieforschung bündeln und in den zentralen Fragen voranbringen: Umweltverträglichkeit, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit. "Das ist eine der großen globalen Fragen unserer Zeit. Hier würden wir gerne die führende Rolle in Europa einnehmen", sagte Pinkwart. Unterstützt wird der NRW-Antrag auch aus dem europäischen Ausland. Über 80 Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Ministerien aus zehn europäischen Ländern sind in dem Antrag als Partner aufgeführt.

    Die Energieforschung ist eines von vier Zukunftsfeldern, auf die das Innovationsministerium seine Forschungs- und Technologieförderung konzentriert. Signalwirkung hatte 2006 die Entscheidung von E.ON, mit Eigenmitteln in Höhe von 40 Millionen Euro gemeinsam mit der RWTH Aachen ein neues Energieforschungsinstitut zu gründen. Forscher dieses Zentrums gehören jetzt zu den stärksten Promotoren des Antrags.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Energie
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).