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03.09.2009 10:33

Ausstellung mit Werken des Science-Fiction-Autors Paul Alfred Müller

Michael Seifert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eberhard Karls Universität Tübingen

    Der Erbe von Atlantis

    Vom 14. September bis 15. November ist im Haspelturm des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft, Schloss Hohentübingen, die Ausstellung "Atlantis steigt auf. Paul Alfred Müller - Science Fiction aus Leipzig" zu sehen. Die Gastausstellung wurde vom Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich und der SSI Media, Zürich, entwickelt. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 13. September, um 17 Uhr statt. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

    Paul Alfred Müller (1901-1970) schrieb zwischen 1933 und 1970 unter gut zwei Dutzend Pseudonymen mehrere hundert Unterhaltungsromane. Seine Science-Fiction-Serie Sun Koh. Der Erbe von Atlantis, zwischen 1933 und 1936 in 150 Heften im Leipziger Bergmann-Verlag erschienen, machte ihn zum viel gelesenen Autor. Die vor allem bei Kinder und Jugendlichen beliebten Hefte wurden 1939 von den Nationalsozialisten verboten.

    Müller bewegte sich in vielen Genres. Er schrieb heitere Liebesgeschichten ebenso wie Wildwestromane und Krimis, vor allem aber zahlreiche utopisch-phantastische Geschichten. Zur Verbreitung der Hohlwelt-Theorie, die die Erde als hohle Kugel ohne Kern betrachtet, verfasste er theoretische Schriften und Romane. Die deutschsprachige Science-Fiction-Literatur wurde durch das umfangreiche Werk Müllers nachhaltig beeinflusst. Insbesondere die Sun-Koh-Serie, die mit Unterbrechungen bis 1981 auf dem Markt war, wirkte für viele Autoren stilbildend und prägt das Genre bis heute.

    Zur Zeit ihres Erscheinens waren die Romane Müllers sogenannte Massenliteratur, heute gehören sie zu den Raritäten in Bibliotheken, Antiquariaten und privaten Sammlungen. Die Ausstellung zeigt diese selten gewordenen Veröffentlichungen, Dokumente und Manuskripte aus Müllers Nachlass sowie literarische Vorläufer und Nachfolger.

    Auf Wunsch schicken wir Ihnen Bildmaterial zu.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Ingrid Tomkowiak
    Institut für Populäre Kulturen, Universität Zürich
    Wiesenstrasse 7/9
    CH-8008 Zürich
    Tel.: 00 41-44-634 24 36
    itom@ipk.uzh.ch


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Sprache / Literatur
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

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