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08.09.2009 08:47

"Dialog der Generationen" Tagung der Entwicklungspsychologie an der Universität Hildesheim

Susanne Springer Pressestelle
Universität Hildesheim

    Die Fachtagung der Entwicklungspsychologie in Deutschland, die alle zwei Jahre veranstaltet wird, wird in diesem Jahr vom Institut für Psychologie der Universität Hildesheim ausgerichtet. Vom 14. bis 16. September 2009 tragen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich der Entwicklungspsychologie hier neueste Forschungsergebnisse vor und diskutieren aktuelle Fragen und Probleme.

    Die Entwicklungspsychologie untersucht Prozesse und Verläufe der menschlichen Entwicklung über die gesamte Lebensspanne. Viele Fragen von höchster gesellschaftlicher Aktualität sind hier unmittelbar angesprochen: Von der Rolle der Eltern in der frühkindlichen Entwicklung bis zu Chancen gelingenden Alters, von den Voraussetzungen lebenslangen Lernens bis zu Hilfsmöglichkeiten bei Entwicklungsstörungen des Kindes- und Jugendalters. Wie kann man kriminellen Jugendlichen begegnen, ihre Potenziale fördern, ihre antisozialen Handlungen begrenzen und vermeiden? Wie plastisch ist unser Gehirn, wie kann man seine Lernfähigkeit auch im höheren Alter fördern und nutzen? Wann schadet, wann nutzt es sehr jungen Kindern, Teile des Tages getrennt von ihren Eltern in Krippen und Tagesstätten zu verbringen, welche Bedingungen können hier negative Entwicklungsfolgen vermeiden? Wie können Aufmerksamkeitsstörungen oder Leistungsschwächen im Schulalter frühzeitig erkannt und richtig beantwortet werden?

    Ein besonderer Schwerpunkt der Tagung liegt in diesem Jahr auf der Frage, wie man den Dialog zwischen den Generationen verbessern und anregen kann: Welche Modelle der Wissenschaft oder der Praxis (z.B. Mehrgenerationenhäuser) können hier hilfreich sein? Der demografische Wandel, der sich in Deutschland ebenso wie vielen anderen Ländern aktuell vollzieht, liefert den aktuellen Anlass: Wenn in wenigen Jahren ein Drittel der Bevölkerung 60 Jahre und älter ist, werden sich die sozialen Probleme (Rente und Pflege sind hier die häufigsten Stichworte) nur im Miteinander lösen lassen - und das setzt Dialog voraus. Die Psychologie kann dazu beitragen, dass er gelingt: Denn hier sind Fachleute, die wissen um über die Potenziale des höheren Erwachsenenalters, um die Bedürf-nisse älterer und jüngerer Menschen, und wissen etwas darüber, was und diese voneinander lernen können. So ist der Dialog zugleich auch Aufgabe und Anliegen des Kongresses: Miteinander und mit der Öffentlichkeit ins Gespräch zu kommen, um die Herausforderungen dieses Jahrhunderts besser zu bewältigen.


    Weitere Informationen:

    http://www.Entwicklung2009.de hier finden Sie mehr zu der Tagung


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Psychologie
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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