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Wissenschaft
Die meisten Fachhochschulabsolventen in kooperativen Promotionsverfahren kommen aus der Hochschule Mannheim
Kooperative Modelle zwischen Fachhochschulen und Universitäten erweitern die Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation herausragender Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen im Rahmen einer Promotion. Laut einer Umfrage der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wurden im Umfragezeitraum 2006 bis 2008 gegenüber der vorangegangenen Umfrage 41 % mehr Promotionen beendet. Insbesondere in den Ingenieur- und Lebenswissenschaften sind Steigerungen von über 100 % zu verzeichnen. Der Anteil an der Gesamtzahl der Promotionen in Deutschland ist allerdings nach wie vor zu klein.
Die Hochschule Mannheim nimmt bei kooperativen Promotionen bundesweit, wie auch in der letzten Umfrage, weiterhin den Spitzenplatz ein: Die meisten Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen, die zur Promotion zugelassen werden, kommen von der Hochschule Mannheim. Dies ist umso bemerkenswerter, als die baden-württembergischen Fachhochschulen bundesweit mit erheblich größeren Einrichtungen konkurrieren.
Das Ergebnis bestätigt die Strategie "Qualität vor Quantität" der Hochschule. "Es bestätigt zugleich das ausgezeichnete wissenschaftliche Niveau und ein, bei allem Klärungsbedarf in Einzelfällen, insgesamt gutes Kooperationsklima der Hochschule Mannheim mit den Universitäten", so der Rektor der Hochschule Mannheim, Prof. Dr.-Ing. Dieter Leonhard.
Ein wichtiger Baustein ist auch hier die enge Kooperation zwischen der Hochschule Mannheim und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Das im letzten Jahr gegründete übergreifende Institut für Medizintechnologie, unter dessen Dach gemeinsame Studiengänge und Graduiertenprogramme geführt werden, unterstützt diese Entwicklung und erhöht damit maßgeblich die Attraktivität des Standorts für Studierende wie Promovierende. Damit wird zugleich der Nachwuchs für die forschungsintensiven Unternehmen in diesem für die Metropolregion bedeutsamen Sektor sichergestellt.
Wissenschaftliche Kooperationen zwischen Fachhochschulen und Universitäten, wie sie in Mannheim und wenigen anderen Standorten bereits verwirklicht sind, können die Promotionsverfahren vereinfachen und die Durchlässigkeit zwischen beiden Hochschultypen verbessern.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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