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17.09.2009 13:47

Förderunterricht in Bochum verstetigt: Stiftung Mercator und Stadt unterstützten Projekt der RUB

Dr. Josef König Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum

    Der Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund wird in Bochum verstetigt: Erfolgreich hat sich die Ruhr-Universität gemeinsam mit ihrer Projektpartnerin, der Stadt Bochum, um die Weiterförderung bei der Mercator Stiftung beworben. Mit 80.000 Euro für vier Jahre unterstützt die Essener Stiftung das Projekt, die Stadt steuert nach dem "Matching Fund"-Prinzip die gleiche Summe hinzu. Damit ist die Ausbildung von Förderlehrern an der RUB bis zum Jahr 2013 gesichert.

    Bochum, 17.09.2009
    Nr. 298

    Förderunterricht in Bochum verstetigt
    Bildungsallianz sichert Sprachförderung
    Stiftung Mercator und Stadt unterstützten Projekt der RUB

    Der Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund wird in Bochum verstetigt: Erfolgreich hat sich die Ruhr-Universität gemeinsam mit ihrer Projektpartnerin, der Stadt Bochum, um die Weiterförderung bei der Mercator Stiftung beworben. Mit 80.000 Euro für vier Jahre unterstützt die Essener Stiftung das Projekt, die Stadt steuert nach dem "Matching Fund"-Prinzip die gleiche Summe hinzu. Damit ist die Ausbildung von Förderlehrern an der RUB bis zum Jahr 2013 gesichert. Insgesamt fördert die Stiftung das Projekt an 26 Standorten in Deutschland. Das Gesamtprojekt "Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund" wurde heute als "Ort im Land der Ideen" im bundesweiten Innovationswettbewerb ausgezeichnet.

    "Förderunterricht" in Bochum

    "Es freut uns sehr, dass wir die Ausbildung der Förderlehrerinnen und -lehrer in Bochum fortsetzen können", sagt Christoph Schlick vom Zentrum für Lehrerbildung der Ruhr-Universität. "Die Weiterförderung bestätigt unsere guten Erfahrungen und Ergebnisse im Projekt, das wir nun weiterentwickeln können." Die RUB bildet seit dem Sommersemester 2003 regelmäßig Förderlehrer aus, die an 14 Partnerschulen in Bochum unterrichten. Vorbereitet werden sie in einem Modul des Seminars für Sprachlehrforschung zu den Themen Sprachförderung und Interkulturalität. Besonders beliebt ist dieses Modul bei Studierenden mit dem Ziel Lehramt, weil sie so schon früh im Studium wertvolle Praxiserfahrungen sammeln können.

    Hohes Engagement der Standorte

    Rund 6.500 Schüler bundesweit werden seit sechs Jahren individuell von 1.500 Lehramtsstudierenden gefördert: Sie erhalten kostenfreien, außerschulischen Unterricht. Insgesamt unterstützt die Stiftung Mercator das Projekt bisher mit zehn Millionen Euro. Im neu aufgelegten Matching Fund hatte die Stiftung Mercator den Projektpartnern eine Anschlussfinanzierung in Aussicht gestellt, unter der Bedingung, dass ein weiterer Träger eine Gegenfinanzierung und Fortsetzung des Projekts sicherstellt. "Das Ausschreibungsergebnis zeigt sehr deutlich das hohe Engagement der Förderunterrichtstandorte und auch das besondere Interesse der öffentlichen Hand das erfolgreiche Sprachförderkonzept weiter fortzusetzen. Wir freuen uns, dass der Förderunterricht durch den Matching Fund an vielen Standorten verstetigt werden kann", sagte Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator.

    Über die Stiftung Mercator

    Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen - gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft - ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

    Weitere Informationen

    Christoph Schlick, Zentrum für Lehrerbildung der RUB, Tel. 0234/32-11930, E-Mail: Christoph.schlick@rub.de

    Redaktion: Jens Wylkop


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Pädagogik / Bildung, Sprache / Literatur
    überregional
    Kooperationen, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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