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21.09.2009 09:59

Ernst Osterkamp spricht über Goethes und Schillers Freundschaftsbegriff - Internationales Kolloquium begleitet Ausstellung

Dr. Julia Glesner Referat Kommunikation
Klassik Stiftung Weimar

    Vom 1. bis zum 3. Oktober 2009 präsentiert die Klassik Stiftung Weimar ein internationales Kolloquium zum Thema der begleitenden Ausstellung "Zweiheit im Einklang. Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe", die im Reniassancesaal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek gezeigt wird. Das Kolloquium leitet Prof. Dr. Norbert Oellers. Es findet im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums statt.
    Anlass des Kolloquiums ist die Vorlage der ersten historisch-kritischen Edition des Briefwechsels im 250. Geburtsjahr Schillers durch Norbert Oellers, den Herausgeber der Schiller-Nationalausgabe und Mitherausgeber der neuen historisch-kritischen Ausgabe der Briefe von Goethe.

    Vom 1. bis zum 3. Oktober 2009 präsentiert die Klassik Stiftung Weimar ein internationales Kolloquium zum Thema der Ausstellung "Zweiheit im Einklang. Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe". Das Kolloquium leitet Prof. Dr. Norbert Oellers. Es findet im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums statt.

    Auch heute noch ist der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe, den Goethe selbst als Freundschafts- und Nationaldenkmal 1828/29 bei Cotta herausgab, die wohl bedeutendste Autorenkorrespondenz der deutschen Literatur. Weit mehr als ein Spiegel des persönlichen Verhältnisses und vertrauten Umgangs ist sie vor allem der unmittelbare Ausdruck unterschiedlicher poetischer und philosophischer Charaktere und deren spannungsvoller Zusammenarbeit.

    Anlass des Kolloquiums ist die Vorlage der ersten historisch-kritischen Edition des Briefwechsels im 250. Geburtsjahr Schillers durch Norbert Oellers, den Herausgeber der Schiller-Nationalausgabe und Mitherausgeber der neuen historisch-kritischen Ausgabe der Briefe von Goethe.
    Beabsichtigt ist eine vor allem kolloquiale Form des Symposiums, in der die Vorträge mit 20-25 Minuten Länge pointierte Vorlagen für Diskussionen bilden, für die jeweils ebenso viel Zeit zur Verfügung steht.
    Im Rahmen des Kolloquiums ist ein öffentlicher Festvortrag von Prof. Dr. Ernst Osterkamp vorgesehen, der sich - über den Briefwechsel hinausgehend - mit den "Dioskuren" auseinandersetzt und die Konstellation ihrer Charaktere, Temperamente und Themen oder auch ihrer biographisch-kulturgeschichtlichen Prägung beleuchten soll.

    Das Kolloquium wird mit Mitteln der Fritz Thyssen Stiftung gefördert.

    Veranstaltungsdaten
    "Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe"
    Internationales Kolloquium im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums
    Tagungsleitung: Prof. Dr. Norbert Oellers, Bonn
    Donnerstag, 1. Oktober, bis Samstag, 3. Oktober 2009
    Tagungsort: Festsaal des Goethe-Nationalmuseums
    Am Frauenplan 1 | 99423 Weimar
    Der Eintritt ist für Tagungsteilnehmer frei.

    Teilnehmer mit Vorträgen:
    Prof. Dr. Wilfried Barner (Göttingen)
    PD Dr. Volker Dörr (Bonn)
    Dr. Bernhard Fischer (Weimar)
    Prof. Dr. Walter Hinderer (Princeton)
    Prof. Dr. Rolf-Peter Janz (Berlin)
    Prof. Dr. Matthias Luserke-Jaqui (Darmstadt)
    Prof. Dr. Gerhard Neumann (München)
    Prof. Dr. Norbert Oellers (Bonn)
    Dr. Jörg Robert (Würzburg)
    Dr. Diana Schilling (Münster)
    Prof. Lesley Sharpe (Exeter)
    Dr. Alice Stasková (Prag)
    Prof. Dr. Bernd Witte (Düsseldorf)
    Prof. Dr. Kurt Wölfel (Bonn)

    Als Diskutanten teil: Prof. Dr. Peter Boerner (Bloomington/USA), Prof. Dr. Eberhard Lämmert (Berlin), Prof. Dr. Wolfgang Riedel (Würzburg)

    Tagungsprogramm:

    Donnerstag, 1. Oktober 2009
    14.30 Uhr
    Dr. Bernhard Fischer, Weimar
    Literaturpolitik und pietas. Zum Hintergrund der Erstveröffentlichung des Briefwechsels

    15.15 Uhr
    Prof. Dr. Norbert Oellers, Bonn
    1828-2008: Zur Geschichte des Briefwechsels zwischen Schiller und Goethe

    16 Uhr
    Pause

    16.30 Uhr
    Dr. Diana Schilling, Münster
    Schiller und Goethe - Klischee einer Freundschaft?

    17.15 Uhr
    Prof. Dr. Kurt Wölfel, Bonn
    Kein Rettungsmittel als die Liebe

    Freitag, 2. Oktober 2009

    10 Uhr
    Dr. Alice Stasková, Prag/CZ
    Stil und Rhetorik im Goethe-Schiller-Briefwechsel

    10.45 Uhr
    Prof. Dr. Wilfried Barner, Göttingen
    Brief oder Essay? Denkexperimente in Goethes und Schillers Korrespondenz

    11.30 Uhr
    Prof. Dr. Bernd Witte, Düsseldorf
    Goethes frühe Mitarbeit an Schillers ?Horen?

    12.15 Uhr | Pause

    14 Uhr
    Dr. Jörg Robert, Würzburg
    Eine neue Art von Kritik, nach einer genetischen Methode.
    Zur Ballade "Die Kraniche des Ibycus"

    14.45 Uhr
    Prof. Dr. Walter Hinderer, Princeton/USA
    Der poetisch-ästhetische Diskurs im Goethe-Schiller-Briefwechsel

    15.30 Uhr | Pause

    16 Uhr
    Prof. Dr. Matthias Luserke-Jaqui, Darmstadt
    Goethe, Schiller, Aristoteles

    16.45 Uhr
    Prof. Dr. Gerhard Neumann, München
    Züge einer realistischen Poetik? Überlegungen zum Goethe-Schiller-Briefwechsel

    20 Uhr | Schiller-Museum, Vortragsraum
    Festvortrag von Prof. Dr. Ernst Osterkamp, Berlin
    "Wir". Was Goethe und Schiller unter Freundschaft verstehen

    Angebot in der Pause
    Führung durch die Ausstellung Schillers Schädel - Physiognomieeiner fixen Idee im Schiller-Museum

    Samstag, 3. Oktober 2009

    10 Uhr
    PD Dr. Volker Dörr, Bonn
    Über epische und dramatische Dichtung von Goethe und Schiller

    10.45 Uhr
    Prof. Lesley Sharpe, Exeter/ UK
    Goethes und Schillers Theaterarbeit: Ästhetik und Praxis der "Performance" im Spiegel ihres Briefwechsels

    11.30 Uhr
    Prof. Dr. Rolf-Peter Janz, Berlin
    Kontroversen um den Dilettantismus

    12.15 Uhr
    Was erzählen die Handschriften? - Schlussdiskussion

    Ausstellungshinweise
    "Zweiheit im Einklang. Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe"
    Renaissancesaal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek
    18. September 2009 bis 17. Januar 2010

    "Schillers Schädel - Physiognomie einer fixen Idee"
    Schiller-Museum
    24. September 2009 bis 31. Januar 2010

    Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Julia Glesner (03643 | 545-104 und 0172 | 8462910) zur Verfügung.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Sprache / Literatur
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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