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Wissenschaft
Internationales Bibel-Symposium an der Universität Bamberg beschäftigt sich mit dem Thema "Bibel und Praxis"
Die Bibel zählt zu den wichtigsten Büchern der Welt. Die kanonischen Texte des Alten und Neuen Testaments sollen nicht nur die Identität der christlichen Kirchen und Bewegungen sichern, sondern auch normative Denk- und Handlungsmuster für die Glaubensgemeinschaft liefern.
Doch soll man die Geschichten "wörtlich" nehmen und damit als reinen Gesetzestext verstehen? Oder soll man die Bibel zu den rein fiktionalen Büchern rechnen, die keine direkte Handlungsweise vorgeben? Mit diesem brisanten Problem, wie man von biblischen Texten zu einem angemessenen Handeln kommt, ohne in fundamentalistische Muster zu verfallen, beschäftigt sich das diesjährige Internationale Bibel-Symposium (IBS.BA 2009), das vom Lehrstuhl für Neutestamentliche Wissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg veranstaltet wird.
Das Treffen mit dem Thema "Bibel und Praxis", zu dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa und Afrika erwartet werden, ist öffentlich und findet vom Donnerstag, 24. September bis zum Sonntag, 27. September 2009, im Gebäude An der Universität 2 statt.
Besondere Einladung ergeht zum Abendvortrag von Prof. Dr. Ottmar Fuchs. Der frühere Bamberger Professor und Hochschulseelsorger wird am Donnerstag, 24. September, um 20 Uhr, im Gebäude An der Universität 2, Raum 025, zu dem Thema "Alle Zugänge sind erlaubt, wenn die Richtung stimmt" sprechen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Nähere Informationen und das genaue Programm zum Internationalen Bibel-Symposium finden Sie unter http://www.uni-bamberg.de/nt/
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Religion
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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