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21.09.2009 15:50

Meyer-Krahmer: "Umweltfreundlich Strom produzieren - ostdeutsches Spitzencluster hat die Nase vorn"

Silvia von Einsiedel Pressereferat
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Staatssekretär präsentiert Spitzencluster Solarvalley Mitteldeutschland

    Damit die Photovoltaik in Deutschland eine erfolgreiche Zukunft hat, stärkt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf diesem Gebiet gezielt die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Anlässlich des Beginns der international führenden Europäischen Photovoltaik Solarenergie Konferenz und Ausstellung (PVSEC) in Hamburg präsentierte Staatssekretär Prof. Frieder Meyer-Krahmer das Spitzencluster Solarvalley Mitteldeutschland: "Wir wollen mit dem Spitzencluster-Wettbewerb des BMBF Deutschlands leistungsfähigste Cluster von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und weiteren Akteuren einer Region stärken und sie auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe unterstützen", sagte der Staatssekretär am Montag. "Die Photovoltaik kann einen wichtigen Beitrag dafür leisten, dass wir umweltfreundlich Strom produzieren. Außerdem kann diese Technologie für Deutschland weitere Exportmärkte erschließen." Voraussetzung dafür ist nach den Worten des Staatssekretärs, dass der Preis für Solarstrom weiter sinkt.

    Der Cluster "Solarvalley Mitteldeutschland" wurde 2008 als einer der fünf Spitzencluster der ersten Wettbewerbsrunde von der unabhängigen Jury ausgewählt. Er erhält vom Bundesforschungsministerium zur Umsetzung seiner Strategie eine Förderung von bis zu 40 Millionen Euro in einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren.

    35 Unternehmen, Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen in den Ländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben eine Partnerschaft gebildet. Ihr gemeinsames Ziel ist es, den Technologievorsprung im Bereich der Solarstromtechnik gegenüber internationalen Wettbewerbern auszubauen und neue Märkte durch Kosten senkende Fertigungstechnologien zu erschließen. So wird zum Beispiel die Herstellung ultradünner Silizium-Solarzellen erforscht, um den Silizium-Materialverbrauch in der Fertigung deutlich zu reduzieren. Damit lassen sich die Fertigungskosten und auch der Energieverbrauch für die Solarzellenherstellung entscheidend verringern.

    Der Endverbraucherpreis von solar erzeugtem Strom soll nach dem Willen der Cluster-Partner in Deutschland ab 2015 auf das Niveau konventionell erzeugten Stroms sinken. Die Photovoltaik könnte damit einen wichtigen Beitrag zu dem Ziel der Bundesregierung leisten, bis 2020 einen Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von 30 Prozent zu erreichen. Schon heute zählt die Photovoltaik mit 8.500 Beschäftigten zu den wichtigsten Industriezweigen in der Region Mitteldeutschland. In den nächsten zehn Jahren soll diese Zahl auf 60.000 steigen.

    Weitere Informationen gibt es bei:

    Dr. Daniel Rohe, Projektträger Jülich
    Geschäftsbereich Energietechnologien (ERG), Forschungszentrum Jülich GmbH
    Tel.: 02461 61-8797, E-Mail: d.rohe@fz-juelich.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


     

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