idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
28.09.2009 11:25

Frauen an Fachhochschulen noch immer unterrepräsentiert

Alexandra Stoffel Pressestelle
Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung

    Abbau von Bildungsdisparitäten ist ein Thema der "Beiträge zur
    Hochschulforschung"

    Immer mehr junge Menschen mit Fachhochschulreife studieren an Bayerns Fachhochschulen (FH). Ihr Anteil gegenüber den Studierenden mit allgemeiner Hochschulreife ist seit 1995 von 55 auf heute 65 Prozent gestiegen. Aber: Noch immer ist das Geschlechterverhältnis an den FHs unausgewogen. Nach wie vor sind Frauen unter den Studierenden deutlich unterrepräsentiert. Das liegt daran, dass an den meisten Hochschulen für angewandte Wissenschaften - wie die FHs zunehmend genannt werden - vorwiegend technische Fächer angeboten werden, die zwar gute Arbeitsmarktchancen eröffnen, aber weniger den Berufswünschen junger Frauen entsprechen. Stärker zeigen sich die ungleichen Bildungschancen noch bei einem Blick auf die Schwundquoten: Studierende mit Fachhochschulreife - und hier vor allem die Frauen - führen ihr Studium seltener zu Ende als solche mit allgemeiner Hochschulreife.
    Dies geht aus einem Artikel der aktuellen "Beiträge zur Hochschulforschung" hervor, die das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) herausgibt. Kristina Gensch geht darin der Frage nach, ob die flächendeckenden Neugründungen von Fachhochschulen in Bayern seit den 1970er-Jahren zum geplanten Abbau von Bildungsdisparitäten geführt haben.
    Weitere Themen der aktuellen Ausgabe sind Lern- und Arbeitsstörungen von Studierenden, die Rolle und die Entscheidungskompetenzen des Hochschulrats in unterschiedlichen Bundesländern sowie Clusterbildung innerhalb der Wissenschaft und zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
    Die aktuellen "Beiträge zur Hochschulforschung" können entweder in begrenzter Stückzahl in gedruckter Form per E-Mail (sekretariat@ihf.bayern.de) beim IHF bestellt oder über die Homepage www.ihf.bayern.de als pdf-Datei herunter geladen werden.


    Weitere Informationen:

    http://www.ihf.bayern.de - "Beiträge zur Hochschulforschung" als Download


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).