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Wissenschaft
Das Kolloquium "Wissenschaftssprachen in Geschichte und Gegenwart" stellt sich die Frage, welche Bedeutung das Deutsche als Wissenschaftssprache heute noch besitzt.
Die Wissenschaftssprache Deutsch ist tot, mausetot. Das Englische hat ihr den Garaus gemacht. In den Natur- und Technikwissenschaften, in der Medizin, in den Wirtschaftswissenschaften wird nicht mehr auf Deutsch publiziert, in den Sozialwissenschaften ist der Trend zum Englischen unaufhaltsam, nur in einigen Geisteswissenschaften und in der Theologie hat das Deutsche noch Raum.
Ist das wirklich so? Das Kolloquium "Wissenschaftssprachen in Geschichte und Gegenwart" stellt sich die Frage, welche Bedeutung das Deutsche als Wissenschaftssprache heute noch besitzt. Es beginnt mit Lageberichten aus der Medizin, der Chemie, der Statistik und der Philosophie, wird fortgesetzt mit Skizzen zur Situation der Wissenschaftssprachen Französisch und Polnisch und schließt mit Beiträgen zur Geschichte und Gegenwart der wissenschaftlichen Kommunikation in Europa.
Die Veranstaltung wird organisiert von der Professur für Deutsche Sprachwissenschaft/Deutsch als Fremdsprache und findet am Donnerstag, 15. Oktober, von 13 Uhr bis 18 Uhr und am Freitag, 16. Oktober, von 9 Uhr bis 13.45 Uhr statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter
http://www.uni-bamberg.de/germ-lingdaf/
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Sprache / Literatur
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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