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Wissenschaft
26 asiatische Energieexperten, die an den Universitäten Flensburg, Oldenburg und Dresden studiert haben, nahmen vom 5. bis 10. Oktober an einer Tagung in Hanoi teil. Im Mittelpunkt des fünftägigen Treffens stand die Frage, wie die Länder Asiens ihren rasant wachsenden Energiebedarf nachhaltiger befriedigen und mit den überall in Asien spürbaren Folgen des Klimawandels umgehen können. Im Anschluss an die Fachdiskussionen gründeten die Teilnehmer ein Netzwerk von Energieexperten, das "German-Asian Alumni Network for Energy and Sustainability (GANES)". Ein vorläufiger Vorstand soll das Netzwerk innerhalb der nächsten sechs Monate offiziell als Nichtregierungsorganisation registrieren lassen.
Organisiert wurde die Veranstaltung von vietnamesischen Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs SESAM an der Universität Flensburg. Die Ehemaligen wurden dabei von der Universität sowie dem deutschen Akademischen Austauschdienst unterstützt. Alleine der Flensburger Studiengang SESAM hat in den vergangenen 20 Jahren über 120 Fachleute aus 15 Ländern Asiens ausgebildet. Viele von Ihnen arbeiten bereits über die Ländergrenzen hinaus an gemeinsamen Projekten. Diese Kooperationen, oft durch Zufälle entstanden, sollen nun systematischer unterstützt werden, deshalb wurde das Netzwerk GANES gegründet. Zum vorläufigen Vorsitzenden wurde Dr. Arun Balamatti aus Indien gewählt, zu stellvertretenden Vorsitzenden Rajeev Munankarmi aus Nepal und Ngo Thi To Nhien aus Vietnam. Die Universitäten Flensburg und Oldenburg sind mit Beisitzern im Vorstand vertreten. Die Flensburger Uni wird von Wulf Boie, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Energie und Umweltmanagement, vertreten.
Kontakt: Dipl.-Ing. Wulf Christian Boie, Universität Flensburg, E-Mail: boie@uni-flensburg.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Energie
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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