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Wissenschaft
Bei der herzlichen Begrüßung der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in der Mehrzweckhalle zum Semesteranfang am 19. Oktober konnte sich Neu-Rektorin Prof. Dr. Annelie Wellensiek gleich über einen Bewerberrekord freuen: mit 17 Prozent mehr Studienbewerbern verzeichnet die Pädagogische Hochschule Heidelberg einen neuen Bewerber-Rekord. Kein Wunder, ist "Lehrersein doch der schönste Beruf der Welt", ermuntert Wellensiek die neuen Mitglieder der Hochschule. Und erklärt, "dass die Studierenden hier zu Bildungsexperten reifen können, die für die Gestaltung von Bildungsprozessen in Schule und anderen pädagogischen Arbeitsbereichen bestens ausgebildet werden".
Etwa 5300 Abiturientinnen und Abiturienten haben sich um einen der 648 zu vergebenen Studienplätze beworben, die nunmehr alle vergeben sind. Das Interesse für die Lehrämter an Grundschule und Realschule sowie für die Bachelorstudiengänge ist deutlich angestiegen, während die Quoten bei Sonderpädagogik und Hauptschule konstant geblieben sind. Erfreulich ist, dass zwei Drittel der Bewerberinnen und Bewerber pädagogisch relevante Tätigkeiten vor Beginn des Studiums nachweisen konnten - ein deutliches Indiz dafür, dass eine Identifikation mit den Studieninhalten sowie dem Berufsbild des Lehrers schon vor Studienbeginn besteht. Ebenso positiv ist außerdem, dass unter den Bewerberinnen und Bewerbern 151 ausländische Studienbewerber sind.
Durch den deutlichen Bewerber-Anstieg in den Studiengängen Grundschule und Realschule sowie den Bachelorstudiengängen Frühkindliche und Elementarbildung (Felbi) und Gesundheitsförderung/Health Promotion (Geion) stieg auch der Numerus Clausus fast flächendeckend weiter an. Ohne den Nachweis pädagogisch relevanter Tätigkeiten ist kaum mehr ein Studienplatz an der Pädagogischen Hochschule zu bekommen. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Studienanfängerzahlen relativ konstant, wobei sich hier jedoch eine Verschiebung feststellen lässt: Im Studiengang Grund- und Hauptschule gingen die Zahlen zurück, während in den Studiengängen Realschule und Sonderpädagogik mehr Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden konnten. Beim Schwerpunkt Hauptschule konnten wieder alle Interessenten berücksichtigt werden.
Positiv ist auch die Annahme der früheren Bewerbungsfrist für "Altabiturienten" zum 31. Mai. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits über 2200 Personen beworben, wodurch das Vergabeverfahren gesichert war. Die Online-Bewerbungen stiegen in diesem Jahr ebenfalls an: Die Bewerberquote liegt bei über 95 Prozent, Tendenz steigend.
Stundenplanberatung durch Studierende des ESEWO-Teams in der Einführungswoche
Quelle: Foto: Hohenester
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
Deutsch

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