idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
22.10.2009 13:28

Die Fachhochschule Gelsenkirchen zeigt im Wissenschaftspark Gelsenkirchen dreidimensionale Stadtmodelle

Dr. Barbara Laaser (Pressestelle) Öffentlichkeitsarbeit/Pressestelle
Fachhochschule Gelsenkirchen

    Die Fachhochschule Gelsenkirchen beteiligt sich im Wissenschaftspark Gelsenkirchen an einer Fachtagung zum Thema dreidimensionaler Stadtmodelle. Die Hochschule hat ein Computerprogramm entwickelt, das dreidimensionale Stadtmodelle besonders effizient aus dem Internet abrufen soll und sowohl auf stationären wie mobilen Endgeräten darstellt.

    Gelsenkirchen. Früher entwickelten sich Städte nach der Lage zum Wasser, nach Geländemöglichkeiten oder auch einfach wild. Dann erfand der Mensch die Karte und machte sie zur Grundlage von Stadtplanungen. Was für den ausgebildeten Fachmann eine verlässliche Planungsbasis war, war für den Bürger jedoch häufig ein Buch mit sieben Siegeln. "Das Zauberwort für die Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung heißt Visualisierung", so Professor Dr. Gerhard Juen von der Fachhochschule Gelsenkirchen, der zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Ulrich Kaiser seit gut einem Jahr ein Computerprogramm entwickelt, das unter dem Namen "CityGML-Toolchain" Städte in der dritten Dimension am Bildschirm erlebbar macht. Juen: "Der Bürger kennt die dreidimensionale Darstellung von Städten ansatzweise aus 'Google Earth' oder aus Microsofts 'Virtual Earth'. Diese Systeme sind aber aus unserer Sicht zu langsam und haben deutlich weniger Darstellungsmöglichkeiten und Erweiterungswerkzeuge für die Planung. Ähnlich wie mit den Spezialbrillen bei 3-D-Kinofilmen ermöglicht unser System beispielsweise die stereoskopische Betrachtung, mit der ein echtes 3-D-Erlebnis möglich wird." Sogar das gleichzeitige virtuelle Begehen des Modells von unterschiedlichen Orten aus ist möglich. Juen: "Das könnte beispielsweise im Katastrophenschutz genutzt werden, um die Einsatzkräfte zu koordinieren."
    Ihre bisherigen Ergebnisse stellen die beiden Professoren, die im Fachbereich Elektrotechnik des Hochschulstandortes Bocholt forschen und lehren, Ende Oktober (29.10.2009, 9:30 bis 15:30 Uhr) im Wissenschaftspark Gelsenkirchen einem Fachpublikum aus Verwaltung, Industrie und Wissenschaft vor. Dabei zeigen sie Modelle der Städte Gelsenkirchen, Bocholt und Stuttgart, wahlweise auf dem PC, einem Laptop oder einem PDA, der als "Personal Digital Assistant" bereits so klein wie ein Handy sein kann.
    Auch wenn sich das Angebot zunächst an Städte und Gemeinden richtet, am Ende wollen die beiden Professoren die Bürger erreichen. Juen und Kaiser: "Mit solchen 3-D-Modellen können sich die Bürger etwa über verschiedene Möglichkeiten einer Baumaßnahme anschaulich informieren und so aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt mitarbeiten."

    Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:
    Prof. Dr. Gerhard Juen, Bocholter Fachbereich Elektrotechnik der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (02871) 2155-830 oder 2155-802 (Dekanatssekretariat), Telefax (02871) 2155-800, E-Mail gerhard.juen@fh-gelsenkirchen.de


    Weitere Informationen:

    http://www.ruhr3.de/ Tagungsinformationen


    Bilder

    Die zum Entwicklungsteam gehörenden Studenten Christoph Seidel (l.) und Dennis Lorei (M.) präsentieren gemeinsam mit Prof. Dr. Gerhard Juen (r.) als 3-D-Visualisierung auf drei gekoppelten Bildschirmen das in Planung befindliche Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen. Die großformatige Darstellung zeigt nur einen kleinen Einblick der Möglichkeiten des 3-D-Projekts.
    Die zum Entwicklungsteam gehörenden Studenten Christoph Seidel (l.) und Dennis Lorei (M.) präsentier ...
    Quelle: Foto: FHG/MV, Abdruck honorarfrei


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Informationstechnik
    regional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).