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28.10.2009 10:33

Übersetzerinnen berichten aus der Praxis

Michael Seifert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eberhard Karls Universität Tübingen

    Zweites Translators-in-Residence-Programm mit Schwerpunkt Russisch

    Mit dem Beginn des Wintersemesters startet die zweite Runde des Translators-in-Residence-Programms an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Dabei kommen zwei ausgewiesene literarische Übersetzer für einen Monat an die Universität, um Seminare zu geben und in Veranstaltungen für ein breites Publikum über ihre Autoren, Texte und übersetzerische Tätigkeit zu sprechen. Im Mittelpunkt stehen in diesem Semester die russische Sprache und Literatur. Als Gäste des Slavischen Seminars halten die Übersetzerinnen Gabriele Leupold (Berlin) und Anna Schibarowa (Berlin/München) Lehrveranstaltungen zu praktischen Fragen des literarischen Übersetzens ab.

    Gabriele Leupold, die Autoren wie Andrej Belyj und Warlam Schalamow ins Deutsche übersetzt hat und für ihre Übersetzungen mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet wurde, befasst sich in ihrem Seminar mit dem Übersetzungsprozess vom Lesen bis zur Entscheidung für die passende Übersetzungslösung. Schukowskij-Preisträgerin Anna Schibarowa, Übersetzerin von Wolfgang Hilbig und Hans-Ulrich Treichel, nimmt das Dilemma von Texttreue und Freiheit in den Blick. Am 20. November 2009 stellen Leupold und Schibarowa um 20 Uhr im Tübinger Hölderlinturm Auszüge aus ihren Übersetzungen vor und kommen so mit einem breiteren Publikum ins Gespräch. Darüber hinaus stehen am 16. Dezember 2009 der Film "Die Frau mit den fünf Elefanten" mit der Dostojewski-Übersetzerin Svetlana Geier sowie ein Tschechow-Abend im Zimmertheater am 12. Dezember 2009 um 20.00 Uhr auf dem Plan.

    Das Programm der Translators in Residence findet im Rahmen des Projekts "Textabdrücke - Literarisches Übersetzen" statt, das seit dem 1. April 2009 am Slavischen Seminar der Universität Tübingen läuft. Weitere Bestandteile sind eine jährliche Übersetzerwoche, eine Ringvorlesung und Workshops für kleine Sprachen. Im vergangenen Semester stand mit Andrzej Kopacki (Warschau) und Doreen Daume (Wien) die polnische Sprache und Literatur im Mittelpunkt. Im kommenden Semester wird das Projekt mit Übersetzerinnen für Bosnisch, Kroatisch und Serbisch fortgeführt. Gefördert wird das Programm von der Robert Bosch Stiftung als Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Deutschland und den Ländern Mittel- und Osteuropas sowie durch Studiengebühren der Universität Tübingen.

    Weitere Informationen im Internet:
    http://www.slavistik.uni-tuebingen.de/studium/uebersetzen.html

    Kontakt:
    Claudia Dathe
    Koordinatorin Projekt "Textabdrücke - Literarisches Übersetzen"
    Slavisches Seminar
    Wilhelmstr. 50
    72074 Tübingen
    T. 0 70 71/29-7 42 75
    E-Mail claudia.dathe@uni-tuebingen.de

    EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit · Michael Seifert
    Wilhelmstr. 5 · 72074 Tübingen
    Tel.: 0 70 71 · 29 · 7 67 89 · Fax: 0 70 71 · 29 · 5566
    E-Mail: presse1@verwaltung.uni-tuebingen.de
    Wir bitten um Zusendung von Belegexemplaren!


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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