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Wissenschaft
Am Sonntag, den 1. November 2009 um 15 Uhr wird die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) ihr Beth Midrasch (Thoraraum) mit der Einbringung der Thora-Rollen Hachnasat Sefer Torah eröffnen.
Im zweiten Stock des vor einem Monat feierlich eröffneten Neubaus in der Heidelberger Landfriedstraße hat die HfJS nun einen Raum, in dem Gebet und Lernen zusammengeführt werden. Neben dem Thoraschrein, der die Thorarolle beherbergt, verfügt er auch über eine eigene Bibliothek mit etwa tausend Bänden. Hochschulrabbiner Shaul Friberg hält hier Kurse im "traditionellen" Lernen ab, die im B.A. Studiengang Gemeindearbeit und M.A. Studiengang Rabbinat eine wesentliche Rolle spielen. Auch die täglichen Gebete werden hier verrichtet. Die Studierenden können sich hierher jenseits von Credit-Point-Berechnungen und Kontaktzeiten zurückziehen. "Erst mit dem Beth Midrasch ist der Neubau der Hochschule wirklich vollständig", befindet der Leiter der HfJS, Prof. Johannes Heil. "Besonders gefällt, dass der Beth Midrasch sichtbar ist und sich öffnet: an erhobener Stelle des Hauses, mit der wissenschaftlichen Bibliothek Albert Einstein, die im Gebäudeteil gegenüberliegt, im Dialog".
Lesepult und Thoraschrein im neuen Beth Midrasch
Quelle: Foto: K. Venus/ Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
Der Beth Midrasch - harmonisch in das neue Gebäude eingegliedert.
Quelle: Foto: K. Venus/ Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Religion
überregional
Organisatorisches
Deutsch

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