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03.11.2009 17:39

Die ursprünglich für den Zeitraum 2008 - 2012 geplanten Ausgaben für Umweltforschung werden um 50% übertroffen

Marie de Chalup Wissenschaftliche Abteilung
Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

    Am 30. September 2008 veröffentlichte der im Rahmen des Abkommens für Umweltschutz ins Leben gerufene Lenkungsausschuss für Forschung (COMOP [1]) einen Bericht [2], der Vorschläge für Forschungsmaßnahmen zum Thema "Umwelt und Nachhaltigkeit" vorlegte. Ein Jahr später, am 20. Oktober 2009, ziehen nun die Forschungsministerin Valérie Pécresse und die Umweltstaatssekretärin Chantal Jouanno eine positive Zwischenbilanz: statt der ursprünglich bis zum Jahr 2012 geplanten 1 Milliarde Euro werden mehr als 1,5 Milliarden zur Verfügung stehen.

    "Die Anforderungen wurden zu 150 Prozent erfüllt", freut sich Forschungsministerin Pécresse. Während der Bericht eine Unterstützung in Höhe von einer Milliarde Euro empfahl, um für den Zeitraum 2008-2012 alle Maßnahmen des Lenkungsausschusses umsetzen zu können, werden sich die bereitgestellten finanziellen Mittel für den im Abkommen für Umweltschutz festgelegten Schwerpunkt Forschung bis 2012 sogar auf 1,5 Milliarden Euro belaufen.

    Frau Pécresse wies darauf hin, dass das Ziel, die Ausgaben für neue Energietechnologien [3] denen für die Kernenergieforschung anzupassen, bereits 2009 erreicht wird. Dieses Ziel entspricht somit der kürzlich von Staatspräsident Sarkozy geäußerten Forderung, dass "für jeden Euro, der in die Kernenergieforschung fließt, ebenfalls ein Euro in die Erforschung der Erneuerbaren Energien gesteckt werden muss".

    Valérie Pécresse und Chantal Jouanno wiesen ebenfalls darauf hin, dass von den 29 Forschungsvorhaben, die dem Ausschuss für die "Große Anleihe" (Grand emprunt) am 7. Oktober 2009 vorgeschlagen wurden, sich 13 Projekte genau mit den vom COMOP identifizierten Aktionsschwerpunkten beschäftigen.

    - [1] COMOP: Comité opérationnel
    - [2] Der Bericht untersuchte folgende Aktionsschwerpunkte:
    o Bekämpfung des Klimawandels (zu denen die Vorhaben im Transportwesen, dem Energiesektor und der Bauwirtschaft gehören)
    o Zusammenhang zwischen Umwelt und Gesundheit, für die eine bessere Kenntnis der Auswirkungen menschlichen Handelns erforderlich ist
    o Biodiversität, Landwirtschaft und Analyse der Umwelt
    o Bereichsübergreifende Maßnahmen
    - [3] Unter dem Begriff "neue Energietechnologien" versteht die Forschungsministerin folgende Bereiche: Bau von Positivhäusern, Energie-Effizienz, Elektromobilität, CO2-Abscheidung und -Speicherung, Energiespeicherung, CO2-arme Verbrennungsmotoren, Wasserstoff-Energie, Solarenergie, Meeresenergie, Windenergie, Biomasse und sonstige grüne Energien.

    Weitere Informationen sind auf folgender Webseite verfügbar (auf Französisch): http://www.enseignementsup-recherche.gouv.fr/cid49292/recherche-et-grenelle-de-l...

    Quellen:
    - Pressemitteilung des Ministeriums für Forschung und Hochschulwesen - 20.10.2009
    - Pressemitteilung von Kooperation International - 22.10.2009

    Redakteur: Julien Sialelli, julien.sialelli@diplomatie.gouv.fr


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Umwelt / Ökologie
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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