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10.11.2009 14:26

Internationales Symposium - Architekturbionik im Blickpunkt

Ursula Zitzler Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Stuttgart

    Die Bionik oder auch Biomimetik verbindet Biologie und Technik mit dem Ziel, durch Abstraktion, Übertragung und Anwendung von Erkenntnissen, die an biologischen Vorbildern gewonnenen werden, technische Fragestellungen zu lösen. Dabei kann es sich beispielsweise um Bootskörper handeln, die der dicken Haut von Delfinen nachempfunden sind, oder - angelehnt an die Echo-Ortung von Fledermäusen um Sonar- oder Radarverfahren. Auf diesem Gebiet arbeiten Fachleute aus unterschiedlichsten Forschungsrichtungen zusammen, beispielsweise Biologen, Chemiker, Physiker und andere Naturwissenschaftler mit Ingenieuren, Architekten und Designern. Unter den verschiedenen Teilbereichen der Bionik nimmt die Architektur eine Sonderstellung ein, da sie nicht nur von originär architektur-bionischen Entwicklungen profitieren, sondern zudem viele Entwicklungen aus anderen Teilbereichen der Bionik nutzen kann. Zu nennen sind hier Leichtbau und Materialien, Oberflächen und Grenzflächen, Optimierung sowie Sensor- und Energie-Bionik, die vielfältige innovative Ideen und Produkte für das Bauwesen liefern. Um diese Thematik geht es am Freitag, den 27. November bei der internationalen Symposium "Biomimetics in Architecture 2009 - evolutionary construction and design" an der Universität Stuttgart. Experten aus dem aktuellen Biona Förderprogramm des Bundesministerium für Bildung und Forschung und Fachleute aus Wissenschaft und Praxis aus England, den Niederlanden, Österreich, Deutschland und den USA stellen aktuelle Forschungsprojekte der Architekturbionik vor. Veranstalter der englischsprachigen Tagung ist das Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen der Uni Stuttgart.

    Der Leichtbau und das Arbeiten mit Vorbildern aus der Natur haben an der Universität Stuttgart eine lange Tradition. Schon 1970 förderte die Deutsche Forschungsgemeinschaft hier den Sonderforschungsbereich "Weitgespannte Flächentragwerke". 1994 nahm an der Uni Stuttgart das damals thematisch am breitesten angelegte interdisziplinäre deutsche Forschungsprojekt, der Sonderforschungsbereich "Natürliche Konstruktionen", seine Arbeit auf. Mehr dazu finden Sie unter www.uni-stuttgart.de/uni-kurier/uk100/thema/th62b.html.

    Das Programm finden Sie unter
    http://www.itke.uni-stuttgart.de/biomimeticssymposium.htm
    Weitere Information unter
    www.itke.uni-stuttgart.de

    Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist nur nach Anmeldung möglich. Teilnahmegebühr: € 100,- (ermäßigt für Studierende und Rentner € 20,-)
    Anmeldungen bitte an info@itke.uni-stuttgart.de, Fax 0711/685-82756


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Bauwesen / Architektur, Biologie, Chemie, Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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