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13.11.2009 10:12

Fälschung, Täuschung, Titelkauf - Wie sichert sich die Wissenschaft Qualität und Vertrauen? 4. Berliner Wissenschaftsgespräch

Stephanie Ferdinand Kommunikation
Robert Bosch Stiftung

    Berlin/Stuttgart, 13. November 2009 - Publikationsdruck und die damit verbundene Publikationsflut, Abhängigkeit von Drittmitteln, kurze Halbwertszeit von Forschungsergebnissen und die Gefahr einer übertriebenen Medialisierung der Wissenschaft: das sind einige der zentralen Probleme von Forschern und Wissenschaftlern in Deutschland. Aber: Mit welchen Instrumenten und Verfahren kann Qualität in der Wissenschaft gewährleistet werden? Wie kann das Vertrauen zwischen Wissenschaftlern aber auch der Öffentlichkeit aufrecht gehalten werden?

    Diesen und anderen Fragen wollen wir mit Ihnen gemeinsam nachgehen beim

    4. Berliner Wissenschaftsgespräch "Fälschung, Täuschung, Titelkauf - Wie sichert sich die Wissenschaft Qualität und Vertrauen?"
    am 25. November 2009, 19.00 Uhr
    in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft,
    Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin.

    Anmeldungen erbitten wir bis zum 23. November 2009 per E-Mail an presse@bosch-stiftung.de oder mit angehängtem Anmeldeformular per Fax an 07 11 / 460 84-96.

    Es diskutieren:

    Prof. Dr. Ulrike Beisiegel; Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats, als Sprecherin des Ombudsman der DFG ist sie die Ansprechperson bei Fälschungsverdachten; Beisiegel fordert u.a. eine Entschleunigung der Begutachtungsverfahren.

    Prof. Dr. Wolfgang Frühwald, ehem. Präsident der DFG, initiierte 1997 in Reaktion auf einen der größten deutschen Fälschungsskandale ("Hermann und Brach") die DFG-Kommission "Wissenschaftliche Selbstkontrolle" in der die bis heute gültigen DFG-Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis erarbeitet wurden; Frühwald sieht eine "weite Grauzone struktureller Unredlichkeit in einem internationalen Systemzusammenhang".

    Prof. Dr. Stefan Hornbostel, Direktor des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (IFQ), Projekte des IFQ sind u.a. das Monitoring der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern und Evaluationen der DFG-Forschungsförderung und Nachwuchsprogramme; Hornbostel bemängelte jüngst die Qualitätssicherung bei Promotionsverfahren.

    Dr. Bernd Pulverer, Chief of Scientific Publications EMBO, ehem. Senior Editor bei Nature; zahlreiche Vorträge zu "Scientific misconduct"; Pulverer kritisiert die Bewertung wissenschaftlicher Leistung über den "journal impact factor" und beobachtet eine "Zunahme unethischen Publikationsverhaltens".


    Weitere Informationen:

    http://www.bosch-stiftung.de/wissenschaftsgespraeche


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Pressetermine, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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