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Wissenschaft
Bereits in den 1970er und den 1980er Jahren waren sie enge Beobachter der politischen und gesellschaftlichen Situation in Polen und der DDR und kommentierten für westliche Medien:
Reinhold Vetter, langjähriger Zeitungskorrespondent in Warschau, hatte in den 1970er Jahren enge Kontakte zur polnischen Opposition geknüpft - drei Wochen konnte er im August 1980 während des berühmten Streiks auf der Danziger Lenin-Werft verbringen und berichtete im Dezember 1981 von den gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Verhängung des Kriegsrechts in Polen.
Joachim Jauer war von 1978 bis 1982 akkreditierter ZDF-Korrespondent in der DDR mit Wohnsitz in Ost-Berlin und dokumentierte die Revolutionen des Jahres 1989 in Berlin, Budapest, Prag, Sofia und Bukarest für die westlichen Bildschirme.
20 Jahre nach dem Mauerfall sind die Journalisten Joachim Jauer und Reinhold Vetter im Rahmen des Osteuropakolloquiums zu Gast an der Europa-Universität Viadrina und diskutieren das deutsch-deutsch-polnische Verhältnis vor und nach der Wende. Es moderiert Prof. Dr. Werner Benecke, Inhaber der Gerd-Bucerius-Stiftungsprofessur für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas an der Europa-Universität Viadrina.?
Die öffentliche Podiumsdiskussion findet statt am Montag, dem 16. November 2009, 18.15 Uhr, im Senatssaal der Europa-Universität Viadrina, Hauptgebäude, Raum 109, Große Scharrnstraße 59.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Für Medienvertreter besteht die Möglichkeit, Reinhold Vetter und Joachim Jauer im Anschluss an die Veranstaltung zu interviewen.
Weitere Informationen erteilt:
Ingo Schuster
schuster@euv-frankfurt-o.de
0335 - 5534 4274
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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