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Das Hochschulfreiheitsgesetz des Landes trägt einen zentralen Begriff bereits im Titel: Freiheit. Doch was bedeutet das im Alltag insbesondere in Zeiten der Studienreformen? Um das "Leitbild Freiheit" geht es auf dem prominent besetzten zweiten Hochschultag der Evangelischen Kirche von Westfalen, der am Montag, 23.11. in der Ruhr-Universität Bochum stattfindet. Präses Alfred Buß und NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart diskutieren mit Wissenschaftlern verschiedener Fakultäten und mit Studierenden über die Auswirkungen des Hochschulfreiheitsgesetzes und die Zukunft der Hochschulen.
Bochum, 16.11.2009
Nr. 371
Leitbild Freiheit
Die Zukunft der Hochschulen in NRW
2. Hochschultag der Evangelischen Kirche von Westfalen in der RUB
Das Hochschulfreiheitsgesetz des Landes trägt einen zentralen Begriff bereits im Titel: Freiheit. Doch was bedeutet das im Alltag insbesondere in Zeiten der Studienreformen? Um das "Leitbild Freiheit" geht es auf dem prominent besetzten zweiten Hochschultag der Evangelischen Kirche von Westfalen, der am Montag, 23.11. in der Ruhr-Universität Bochum stattfindet (ab 16 Uhr, Veranstaltungszentrum). Präses Alfred Buß und NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart diskutieren mit Wissenschaftlern verschiedener Fakultäten und mit Studierenden über die Auswirkungen des Hochschulfreiheitsgesetzes und die Zukunft der Hochschulen. Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Interessierten und die Medien sind herzlich willkommen.
Programm im Internet
Das ausführliche Programm des Hochschultags steht im Internet unter
http://www.ruhr-uni-bochum.de/ev/Hochschultag.pdf
Das evangelische Verständnis von Freiheit
Mit dem Hochschulfreiheitsgesetz will die Landesregierung die Freiheit und Autonomie der Hochschulen stärken. Aber das "Leitbild Freiheit" und seine Umsetzung stehen auch in der Kritik: Lehrende und Studierende beklagen zunehmende Reglementierungen in den Studiengängen. Die Freiheit von Lehre und Forschung steht zudem möglicherweise im Konflikt mit dem Leitgedanken des Wettbewerbs, dem sich die Hochschulen stellen müssen und der sich eher an Drittmittelaufkommen und Auslastungsquoten ausrichtet. Ziel des Hochschultages an der RUB ist unter anderem, das evangelische Verständnis von "Freiheit" in die Diskussion mit einzubringen. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Interviews kommen verschiedene Ansichten zum Ausdruck - neben der kirchlichen Perspektive auch die wissenschaftliche und politische. Eröffnet wird der Hochschultag von Präses Buß, Kanzler Gerhard Möller und der Bochumer Theologin Prof. Isolde Karle.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Isolde Karle, Lehrstuhl für Praktische Theologie, Evangelisch-Theologische Fakultät der RUB, Tel. 0234/32-22399, E-Mail: isolde.karle@rub.de
Redaktion: Jens Wylkop
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Politik, Recht, Religion
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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