idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Inschriftenkunde, Lexika, Mittelalterforschung, Geodäsie, Supraleitung u.v.m.: Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs 2009 öffnet die Bayerische Akademie der Wissenschaften am Samstag, 5. Dezember 2009, von 10 bis 18 Uhr zum zweiten Mal nach 1999 ihren Türen für die Öffentlichkeit.
Die Akademie präsentiert sich an diesem Tag mit ihren wissenschaftlichen Langzeitvorhaben von internationalem Rang und als Gelehrtengesellschaft, der viele der bedeutendsten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Bayerns angehören.
Acht Themeninseln geben Einblick in den wissenschaftlichen Alltag an der Akademie:
- Die Erde - sehen, messen, deuten
- Orientalistik
- Archäologie - Antike - Altertum
- Theologie
- Große Denker, Gelehrte, Künstler
- Mittelalter
- Bayern
- Physik, Technik, Mathematik
Experimente, Kurzvorträge, Filme, eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von Akademiepräsident Dietmar Willoweit, Bücherverkauf, zwei Konzerte (u.a. mit Werken von Orlando di Lasso) sowie ein Kinder- und Jugendprogramm mit Mitmach-Aktionen (unter dem Motto "Archäologen in Aktion" und "Sprachspione") ergänzen die Themeninseln.
Daneben kann man bei Führungen Bereiche der Akademie kennenlernen, die sonst nicht frei zugänglich sind, vom Keller mit den Überresten der mittelalterlichen Neuveste bis zum Büro des Akademiepräsidenten. Der Nordosttrakt der Münchner Residenz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eigens für die Akademie wieder aufgebaut und 1959 bezogen. Die facettenreiche Baugeschichte wird Otto Meitinger, ehem. Leiter des Residenzbauamtes, um 15 Uhr in einem Vortrag erläutern.
Termin: Samstag, 5. Dezember 2009, 10--18 Uhr
Ort: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München (in der Residenz), U3/U6 bzw. U4/U5 Haltestelle Odeonsplatz
Eintritt frei
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, gegründet 1759, ist eine der größten und ältesten Akademien in Deutschland. Sie ist zugleich Gelehrtengesellschaft und Forschungseinrichtung von internationalem Rang. In 41 Kommissionen und zwei Arbeitsgruppen mit rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt sie Grundlagenforschung in den Geistes- und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt liegt auf langfristigen Vorhaben, die die Basis für weiterführende Forschungen liefern und die kulturelle Überlieferung sichern, darunter kritische Editionen, wissenschaftliche Wörterbücher sowie exakt erhobene Messreihen. Sie ist Trägerin des Leibniz-Rechenzentrums, eines der größten Supercomputing-Zentren Deutschlands, und des Walther-Meißner-Instituts für Tieftemperaturforschung.
http://www.badw.de/aktuell/termine/index.html
Keilschriftforschung: Untersuchung eines Tontäfelchens
Supraleitung: Verlust des elektrischen Widerstands
Quelle: BAdW/WMI
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geowissenschaften, Geschichte / Archäologie, Sprache / Literatur, Umwelt / Ökologie
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).