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18.11.2009 09:37

Planetensysteme und das Phänomen des Virtuosen - Leopoldina lädt zu Vorträgen am 24. November ein

Caroline Wichmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften

    Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften lädt am Dienstag, 24. November, zu zwei wissenschaftlichen Vorträgen in die Emil-Abderhalden-Straße 36, Halle (Saale) ein. Bei den monatlichen Vorträgen stellen Mitglieder der Akademie ihre Forschungsarbeit vor.

    16.30 Uhr
    Prof. Dr. Thomas Henning, Heidelberg: "Die Entstehung von Planetensystemen"
    Nach der Entdeckung von protoplanetaren Gas-Staub-Scheiben und einer Vielzahl extrasolarer Planeten mit zum Teil sehr exotischen Eigenschaften stellt sich die Frage neu, wie sich Planetensysteme bilden. Der Vortrag wird auf wichtige astronomische Beobachtungsergebnisse zu diesem Thema eingehen. Er wird die Szenarien der Planetenentstehung aufzeigen und Ergebnisse numerischer Simulationen diskutieren, die neue Einblicke in die physikalischen Vorgänge bei der Entstehung von Planeten erlauben. Thomas Henning ist Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Astronomie Heidelberg und Professor für Astrophysik an den Universitäten Heidelberg und Jena.

    17.30 Uhr
    Prof. Dr. Gabriele Brandstetter, Berlin: "Vom naturwissenschaftlichen Experiment zum Medien-Event: die Szene des "virtuoso"
    Was ist virtuos? Heute wird der Begriff so allgemein verstanden, dass alles, was sich zu einer verblüffenden, einer staunenerregenden Leistung steigern lässt, damit gemeint sein kann. Im Vortrag soll die Geschichte und das Phänomen des Virtuosen beleuchtet werden: War der "virtuoso" im 17. Jahrhundert noch der Amateur-Wissenschaftler, so tritt er im 19. Jahrhundert vor allem auf den Bühnen der Kunst in Erscheinung - und erntet Enthusiasmus ebenso wie Kritik, die ihm Scharlatanerie und Verführung der Massen vorwirft. Wie steht es um die Exzellenz des Virtuosen im 20. und 21. Jahrhundert, in einem Zeitalter der (medien-)technischen Reproduzierbarkeit und der Eventkultur? Hier stehen das Wirkungsspektrum des Virtuosen und die damit verbundenen Wertmaßstäbe neu zur Debatte. Gabriele Brandstetter ist Professorin für Theaterwissenschaft und Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Kulturwissenschaften, Physik / Astronomie
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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