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Das weite Spektrum menschlichen Lebens kann nicht allein in Hörsälen vermittelt werden. Bei psychischen Störungen und Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen etwa führt die filmische Aufbereitung zu einer besonderen Sicht auf die Problematik, so der an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach lehrende Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut Michael Borg-Laufs, der selbst einige seiner Vorlesungen auf YouTube zeigt. Zusammen mit der Rheinischen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie und der LVR-Klinik Mönchengladbach war der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein deshalb Koordinator des Filmfestivals "Ausnahmezustand - Verrückt nach Leben" im Comet Cine Center. In den Vorstellungen saßen zahlreiche Studierende der Sozialen Arbeit, die anschließend mit Regisseuren und Experten, darunter Prof. Dr. Borg-Laufs, über die Filme diskutierten.
Deren übergreifende Thematik: Die Phase des Erwachsenwerdens. Sie ist für viele Jugendliche geprägt von Einsamkeit, Ängsten, Schulversagen, Problemen und Selbstzweifeln, die oft in psychischen Störungen und Erkrankungen münden. "In vielen Kontexten Sozialer Arbeit spielen psychische Krisen und Verwundungen eine zentrale Rolle", weiß Professor Borg-Laufs. "Deshalb müssen auch unsere Studierenden lernen, mit psychischer Krankheit ihrer Klientinnen und Klienten umzugehen". Das Filmfestival, bei dem zwölf deutsche und internationale Produktionen gezeigt wurden, bot zudem die Gelegenheit, auf kompakte Weise die vielfältigen Lebenswelten junger Menschen kennenzulernen und sich damit zu beschäftigen.
Szenenfoto aus dem Kurzfilm "11:35"
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Psychologie
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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