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25.11.2009 14:16

HRK: Studierendenrekord ist Verpflichtung

Susanne Schilden Pressestelle
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

    Immer mehr junge Leute entscheiden sich für ein wissenschaftliches Studium. Der Anteil der Studienanfängerinnen und -anfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung ist von 40,3 auf 43,3 Prozent gestiegen, gab das Statistische Bundesamt heute bekannt. Mit über 420.000 Studie-nanfängerinnen und -anfängern ist ein Rekordwert erreicht.

    "Diese erfreuliche Entwicklung ist Verpflichtung für die Hochschulen, den jungen Leuten die Bedingungen zu schaffen, die sie für ein erfolgreiches Studium brauchen", kommentierte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Professor Dr. Margret Wintermantel, die neuen Zahlen. "Eine Voraussetzung hierfür ist es, die bekannte Finanzierungslücke in den Hoch-schulen endlich zu schließen."

    Der Anstieg der Studierendenzahlen ist eindrucksvoll: Die Gesamtzahl beträgt inzwischen 2,1 Millionen, das sind über 100.000 mehr als im Vorjahr.

    "Die Gründe für die gestiegenen Studierendenzahlen liegen vor allem bei der Entscheidung der jungen Menschen, in ein Studium zu investieren", so Wintermantel, "denn ein Studium eröffnet nach wie vor die besten beruflichen Perspektiven." Die Zahlen belegen auch, dass Studienbe-träge nicht von einem Studium abschrecken. "Gerade die Hochschulen der Länder Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen, die mit den Studienbeiträgen eine Vielzahl von Maßnahmen für die Verbesserung der Qualität der Lehre finanziert haben, verzeichnen einen überdurchschnittlichen Zuwachs bei den Anfängerzahlen", erläuterte die HRK-Präsidentin.

    Mit Blick auf die Vorgaben des Hochschulpaktes, zusätzliche Studienanfängerinnen und -anfänger aufzunehmen, zeigt sich ebenfalls eine positive Entwicklung. "Zum einen haben die ostdeutschen Länder und die Stadtstaaten zum dritten Mal in Folge die für sie geltende Vorga-be, die Anzahl der Studienanfänger zu halten, übertroffen. Zum anderen haben erstmals fast alle westdeutschen Flächenländer die Sollzahlen für 2009 erreicht. Wenn es bei dieser Entwick-lung bleibt, werden die vom Hochschulpakt I anvisierten 91.000 zusätzlichen Studienanfänge-rinnen und -anfänger weit übertroffen."


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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