idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
26.11.2009 10:43

VDE|ITG zeichnet Berliner Nachwuchsexperten aus

Melanie Mora Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

    Förderpreis der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE geht an Dr.-Ing. Andreas Matiss

    Einen der zwei mit 2.000 Euro dotierten Förderpreise für ausgezeichnete Dissertationen der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (ITG) erhält in diesem Jahr Dr.-Ing. Andreas Matiss von der u²t Photonics AG in Berlin. Er wird für seine Arbeit zum Thema "Entwurf und Realisierung neuartiger Schaltungskonzepte mit Resonanztunneldioden" ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde gestern Abend im Rahmen des VDE Hauptstadtforums "Telekommunikation und Energieeffizienz" in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Staatssekretär Horst Westerfeld, CIO und Bevollmächtigter für E-Government und Informationstechnologie der Hessischen Landesregierung, von Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff, Vorsitzender der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE, sowie von Thomas Sattelberger, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom, Personal und Arbeitsdirektor, vergeben.

    Im Rahmen seiner Dissertation hat Dr.-Ing. Matiss verschiedene neuartige Schaltungsansätze mit Resonanztunneldioden auf III/V Halbleiterbasis entwickelt und sie hinsichtlich der Anwendung in hochbitratigen optoelektronischen Übertragungssysteme für die sogenannte Ultra-Wide-Band (UWB) Technik optimiert und realisiert. "Im Zentrum der Arbeit steht die Resonanztunneldiode, deren Funktion auf dem intrinsisch sehr schnellen quantenmechanischen Tunneleffekt beruht. Sie weist als wesentliches Merkmal einen negativ differentiellen Widerstandsbereich auf. Andreas Matiss gelingt es eindrucksvoll, die damit verbundene außerordentliche Funktionsvielfalt zu erfassen, zu modellieren, in neuartige Schaltungskonzepte umzusetzen und diese zu demonstrieren und zu verifizieren", freut sich Dr.-Ing. Volker Schanz, Geschäftsführer der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE über den Erfolg des jungen Preisträgers. "Er hat somit neuartige Ansätze der Mikroelektronik aufgezeigt, die die CMOS-Technologie signifikant ergänzen und in wesentlichen Teilen entscheidend darüber hinausgehen."

    Über den Preisträger
    Andreas Matiss wurde 1978 in Krefeld geboren. Nach seinem Abitur 1997 am Michael-Ende Gymnasium in Tönisvorst studierte er an der Universität Duisburg-Essen. 2003 schloss er sein Studium mit dem Dipl.-Ing. in der Vertiefungsrichtung Mikroelektronik ab. Er arbeitete als wissenschaftlicher Angestellter am Zentrum für Optoelektronik und Halbleitertechnik (ZHO) an der Universität Duisburg-Essen im Fachgebiet Halbleitertechnik und Halbleitertechnologie und promovierte im Februar 2008 zum Dr.-Ing. Danach wechselte er zur Firma u²t Photonics in Berlin und ist seitdem in der Projektleitung der Produktentwicklung von schnellen optischen Glasfaserempfängern tätig.

    Für die Redaktion: Das beigefügte Bild zeigt Dr.-Ing. Andreas Matiss bei der Preisverleihung am 24. November 2009 in Berlin.

    Pressekontakt: Melanie Mora, Tel. 069 6308461, melanie.mora@vde.com


    Weitere Informationen:

    http://www.vde.com


    Bilder

    Der Preisträger mit Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff, Vorsitzender der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE.
    Der Preisträger mit Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff, Vorsitzender der Informationstechnischen Gesellschaft ...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).