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05.03.2010 13:57

Graduiertenkolleg zur Vaskulären Medizin geht in die dritte Runde

Dr. Eva Maria Wellnitz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsmedizin Mannheim

    Abschluss-Symposium mit den Absolventen der zweiten Förderperiode

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das an der Medizinischen Fakultät Mannheim angesiedelte, internationale Graduiertenkolleg "Vascular Medicine" (GRK 880) für weitere drei Jahre und damit insgesamt über die maximal mögliche Förderdauer von neun Jahren. Damit geht das Projekt in die dritte Förderperiode.

    Die zweite Förderperiode des Graduiertenkollegs findet ihren Abschluss in einem Symposium, zu dem die beiden Sprecher, Professor Dr. Hans-Peter Hammes (Leiter der Sektion Endokrinologie der V. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim) und Professor Dr. Han Moshage (Direktor des Groningen Institute of Drug Exploration), interessierte Wissenschaftler eingeladen haben. Bei dem heutigen Symposium stellen die elf Studierenden, die in den vergangenen drei Jahren gefördert wurden, in Vorträgen ihre Projekte dar. Auch der Projektpartner aus Groningen steuert Gastvorträge bei.

    Die "Vaskuläre Medizin" (Gefäßmedizin) ist einer der vier Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät Mannheim. Im Rahmen der Graduierten-Ausbildung ist das im Jahr 2004 gegründete Graduiertenkolleg ein zentrales Element dieses Schwerpunktes. Es basiert auf einer engen strategischen Zusammenarbeit mit Instituten der Rijksuniversiteit Groningen. Die gesammelte Expertise von Grundlagenforschern und Klinikern der beiden großen akademischen Institutionen, Universität Heidelberg (Medizinische Fakultät Mannheim) und Rijksuniversiteit Groningen, fließt in das internationale Gemeinschaftsprojekt ein, das auch durch die Niederländische Forschungsorganisation (NWO) gefördert wird.

    Gemeinsame Forschungsvorhaben und die Ausbildung von angehenden Medizinern im Bereich der Vaskulären Medizin versprechen für die Zukunft Fortschritte in der Behandlung der großen Volkserkrankungen. Denn die Gefäße spielen eine wichtige Rolle beispielsweise bei Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs.

    Ziel des Ausbildungsprogramms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist es, klinisches Wissen und Grundlagenforschung im Bereich der Vaskulären Medizin zusammenzubringen. Wichtig ist auch die Vernetzung der Graduiertenstudenten mit medizinischem und lebenswissenschaftlichem Hintergrund. Durch die Kooperation mit der Rijksuniversiteit Groningen ist es darüber hinaus erstmals für die Mannheimer Mediziner möglich, den internationalen Abschluss PhD zu erreichen. Derzeit befinden sind drei Graduierte mit diesem Ziel in Groningen.

    Im Zentrum der dritten Förderperiode des Graduiertenkollegs steht die "vaskuläre Schädigung". Insgesamt 16 neue Projekte, davon drei Kooperationen zwischen verschiedenen Forschergruppen der Universität Heidelberg, befassen sich beispielsweise mit diabetischen Gefäßerkrankungen, entzündlichen Gefäßerkrankungen sowie dem normalen und krankhaften Wachstum kleiner Blutgefäße.

    Gemeinsam mit dem TransRegio-Sonderforschungsbereich 23 "Vascular Differentiation and Remodeling", der sich mit der Gefäßbiologischen Forschung befasst, ist das Graduiertenkolleg "Vaskuläre Medizin" eine der wichtigen Aktivitäten für Graduiertenstudierende der Medizinischen Fakultät Mannheim.

    Graduiertenkollegs sind befristete Einrichtungen der Hochschulen zur Förderung des graduierten wissenschaftlichen Nachwuchses. Sie bieten Doktoranden die Möglichkeit, ihre Arbeit im Rahmen eines koordinierten, von mehreren Hochschullehrern getragenen Forschungsprogramms durchzuführen.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Kooperationen, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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