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06.05.2010 13:59

Materie auf kleinsten Skalen strukturieren

Marietta Fuhrmann-Koch Kommunikation und Marketing
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Mit hybriden Quantensystemen, der Verbindung von zwei oder mehre­ren völlig unterschiedlichen Formen von Materie, beschäftigt sich ein Hengstberger-Symposium, das von Wissenschaftlern des In­stituts für Theoretische Physik der Ruperto Carola durchgeführt wird. Dabei geht es sowohl um Grundlagenforschung als auch um technologische Anwendungen, etwa in der Sensortechnik. Im Rahmen der Tagung, die vom 12. bis 15. Mai 2010 im Internationalen Wis­senschaftsforum der Universität Heidelberg veranstaltet wird, fin­det außerdem ein öffentlicher Vortrag zum Thema „Die Rätsel der Quantenphysik: Moderne Grundlagenforschung zwischen Philoso­phie und Technologie“ statt.

    Pressemitteilung
    Heidelberg, 6. Mai 2010

    Materie auf kleinsten Skalen strukturieren

    Hengstberger-Symposium zu hybriden Quantensystemen und ih­ren technologischen Anwendungen

    Mit hybriden Quantensystemen, der Verbindung von zwei oder mehre­ren völlig unterschiedlichen Formen von Materie, beschäftigt sich ein Hengstberger-Symposium, das von Wissenschaftlern des In­stituts für Theoretische Physik der Ruperto Carola durchgeführt wird. Dabei geht es sowohl um Grundlagenforschung als auch um technologische Anwendungen, etwa in der Sensortechnik. Im Rahmen der Tagung, die vom 12. bis 15. Mai 2010 im Internationalen Wis­senschaftsforum der Universität Heidelberg veranstaltet wird, fin­det außerdem ein öffentlicher Vortrag zum Thema „Die Rätsel der Quantenphysik: Moderne Grundlagenforschung zwischen Philoso­phie und Technologie“ statt.

    „In den vergangenen Jahren hat es rasante technologische Fortschritte gegeben, Materie auf kleinsten Skalen zu strukturieren. Sie machen es möglich, zwei oder mehrere völlig unterschiedliche Formen von Materie zu verbinden. Solche hybriden Quantensysteme sind Schnittstellen zwischen elektronischen Nanostrukturen, Lichtfel­dern, mikromechanischen Komponenten oder ultrakalten Atom­gasen“, erläutert Dr. Sandro Wimberger, der die Tagung mit in­ternationaler Beteiligung gemeinsam mit Dr. Tobias Paul organisiert hat. Sie führt Wissenschaftler aus verschiedenen Forschungsge­bieten zusammen. „Wir erwarten von dem dadurch an­gestoßenen Wissenstransfer einen nachhaltigen Beitrag zur Ent­wicklung neuer theoretischer Methoden und Konzepte. Sie finden wiederum ihren direkten Niederschlag in der konkreten Realisie­rung einer neuen Generation von Hybridsystemen für die Grundlagenforschung und die technologische Anwendung wie zum Beispiel in der Hochpräzisionsmetrologie oder in der Sensortechnik.“

    Dr. Tobias Paul und Dr. Sandro Wimberger gehören zu den Hengstberger-Preisträgern 2009. Der Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis wird jährlich an drei Nachwuchswissenschaftler oder Wissenschaftlerteams der Universität Heidelberg vergeben. Mit der Preissumme von 12.500 Euro erhalten junge Forscher die Möglichkeit, ein interdisziplinäres wissenschaftliches Symposion im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg (IWH) durchzuführen.

    Den öffentlichen Vortrag zum Thema „Die Rätsel der Quantenphysik: Moderne Grundlagenforschung zwischen Philosophie und Tech­nologie“ wird Prof. Dr. Markus Aspelmeyer von der Universität Wien am 13. Mai 2010 halten. Diese Veranstaltung im Rahmen des Hengstberger-Symposiums „Hybride Quantensysteme: Neue Per­spektiven der Quantenzustandskontrolle“ findet in der Aula der Al­ten Universität, Grabengasse 1, statt und beginnt um 19 Uhr.

    Kontakt:
    Dr. Sandro Wimberger
    Institut für Theoretische Physik
    Telefon (06221) 54-9449
    s.wimberger@thphys.uni-heidelberg.de

    Kommunikation und Marketing
    Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
    presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Physik / Astronomie
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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