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01.12.2010 09:30

„HiPRWind“ erhöht Offshore- Potenzial für Tiefwasserstandorte

Uwe Krengel Pressestelle
Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES

    Mit einem Kick-Off Meeting starteten 19 Projektpartner das größte öffentlich finanzierte Forschungsprojekt für Windenergie an Tiefwasserstandorten, HiPRWind (High Power, High Reliability Off-shore Wind Technology). Das Fraunhofer IWES koordiniert das EU-Projekt mit einem Gesamtbudget von 20 Millionen Euro. In der fünfjährigen Laufzeit werden kosteneffiziente Ansätze für schwimmende Windenergie-anlagen entwickelt und im Offshore-Betrieb getestet. Mit der Bereitstellung von 11 Millionen Euro unterstreicht die Europäische Kommission die wirtschaftliche Bedeutung der Offshore-Windenergie.

    Mit dem Bau einer schwimmenden Windenergieanlage im Maßstab 1:10 (1-Megawatt-Bereich) wird die Brücke zwischen kleinskaligen Wellentanktests und Offshore-Einsatz im Multimegawattbereich geschlagen. An bereits erschlossenen Offshore-Standorten werden an dieser Anlage erstmals umfangreiche Messungen durchge-führt, die die verfügbare Datenbasis für Forschung und Entwicklung erheblich erweitern.

    "Durch den Zugriff auf diesen Datenpool können die HiPRWind-Projektpartner Einsparpotenziale ausloten und damit dem Ausbau der Offshore-Windenergie an küstenfernen Standorten neue Impulse geben,“ so IWES-Institutsleiter Prof. Dr. Andreas Reuter.

    Für zentrale technische Herausforderungen im Bereich Rotorblattdesign,
    Anlagenüberwachung, Antriebs- und Regelungselektronik werden neue Lösungen entwickelt. Schlüsselfaktoren für den erfolgreichen Betrieb einer Offshore-
    Windenergieanlage - hohe technische Zuverlässigkeit, Fernüberwachung und Netzintegration - werden mit besonderem Blickpunkt auf schwimmende Strukturen untersucht.

    Gewichts- und Größenbegrenzungen sollen dabei durch intelligentes Design überwunden werden: Zum Beispiel tragen eingebaute aktive Kontrollelemente zur Reduktion der dynamischen Lasten bei und ermöglichen Gewichts- und Material-einsparungen.Weitere Projektpartner aus dem deutschsprachigen Raum sind Wölfel beratende Ingenieure GMBH &CO KG und die Universität Siegen sowie die ABB SCHWEIZ AG.


    Weitere Informationen:

    http://www.iwes.fraunhofer.de
    http://www.hiprwind.eu In Kürze verfügbar


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Energie, Maschinenbau, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


     

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