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27.04.2011 09:46

Dritter Europatag an der Saar-Uni mit dem bekanntesten Migrationsforscher Deutschlands

Irina Urig Pressestelle der Universität des Saarlandes
Universität des Saarlandes

    Dienstag, 3. Mai 2011, ab 13 Uhr
    Audimax-Gebäude B4 1 und Uni-Aula, Gebäude A3 3
    Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

    Unter dem Motto „Migration in Europa: strategische und ethische Aspekte“ findet am Dienstag, 3. Mai, der Europatag der Universität des Saarlandes statt, der bereits zu einer kleinen Tradition geworden ist. Auch in diesem Jahr wird der Tag von der studentischen Einrichtung Atelier Europa organisiert. Dabei hält der wohl bekannteste Migrationsforscher Deutschlands, Professor Klaus J. Bade, den Einführungsvortrag. Außerdem stehen Ateliers beziehungsweise Workshops zu Sport, Soziologie, Journalismus und Arbeitserfahrungen in der EU sowie eine Podiumsdiskussion in der Aula auf dem Programm. Im Vordergrund steht am Europatag ein reger Austausch zwischen renommierten Experten, Studenten und interessierten Bürgern. Eine vorherige Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Die Schirmherrschaft hat der saarländische Minister für Inneres und Europaangelegenheiten, Stephan Toscani, übernommen.

    Um menschenrechtliche, soziologische, kulturelle und berufliche Fragen geht es beim diesjährigen Europatag an der Saar-Uni. Das Programm beginnt um 13 Uhr im Audimax-Gebäude B4 1 auf dem Campus Saarbrücken. Dann hält der bekannte Migrationsforscher Professor Klaus J. Bade einen Einführungsvortrag zum Thema „Migration und Integration in Deutschland: Information und Desinformation“. Professor Bade ist Begründer des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien in Osnabrück und Vorsitzender des Sachverständigenrates der deutschen Stiftung für Integration und Migration. Nach dem Einführungsvortrag bietet Klaus J. Bade ein Atelier zum Thema Menschenrechte und ökonomische Interessen mit dem Titel „Brain Drain in, aus oder nach Europa?” an.

    Alle Interessierten können am Europatag Ateliers und Workshops zu weiteren europäischen Themen besuchen. Das Atelier Sport unter der Leitung des Saarbrücker Professors Eike Emrich thematisiert Chancen und Risiken des Sports für die Integration. Im Atelier Soziologie beleuchten Professorin Annette Treibel und Melike Selcuk von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe das Thema Migration aus Sicht der Soziologie und stellen die Frage: „Teilhabe- ein Zugeständnis unter Vorbehalt?“.

    Verschiedene Workshops werden auch zu den Themen Kultur, Journalismus und Arbeiten in der EU angeboten. Marguerite Donlon, die Balettdirektorin des Saarländischen Staatstheaters, spricht im Workshop Kultur über ihre Arbeit als Tänzerin und Choreographin in einem multikulturellen Team. Im Workshop Journalismus thematisiert Sevilay Erzurum, Journalistin im ZDF Landesstudio in Saarbrücken, Migranten als Zielgruppe in den Medien. Das Thema „Arbeiten in der EU“ wird in zwei Workshops vorgestellt: Eures-Berater Achim Dürschmid stellt zusammen mit Guido Nösiger vom Joint Research Centre der Europäischen Kommission zunächst Bewerbungsverfahren und Karrieremöglichkeiten in der EU vor. Anschließend berichtet Heinz R. Miko, Mitarbeiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn, über seine Arbeitserfahrungen in verschiedenen EU-Institutionen. Beide Workshops finden in Zusammenarbeit mit den EU Careers Ambassadors der Saar-Uni, Susanne Biehler und Vanessah Aurore Reck, statt. Sie sind Anlaufstelle für Studierende, die nach ihrem Studium für die EU arbeiten möchten.

    Ab 18 Uhr geht es dann in der Uni-Aula weiter mit der Podiumsdiskussion: „Offene Türen im europäischen Haus?- Experten diskutieren über Migration und Integration.“ Professorin Annette Treibel (Leiterin der Abteilung Soziologie der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe), Gilles Duhem (französischer Politologe und Volkswirt), PD Dr. Jürgen Bast (Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg) und Dr. Jorgo Chatzimarkakis (Mitglied des Europäischen Parlaments) diskutieren über das Thema. Moderiert wird die Veranstaltung von Ikbal Berber.
    Zum Abschluss des Europatages gibt es noch ein Konzert mit den beiden Bands „Autumnight“, einer jungen Progressiv-Rockband, und „La Place du Kif“ aus Metz, die Punk, Rock und Ska Songs spielen.

    Kontakt: ATELIER EUROPA, Campus, Gebäude A4 2, Raum 16
    E-Mail: info@atelier-europa.de


    Weitere Informationen:

    http://www.atelier-europa.de


    Bilder

    Am dritten Europatag an der Universität des Saarlandes gibt es ein vielfältiges Programm.
    Am dritten Europatag an der Universität des Saarlandes gibt es ein vielfältiges Programm.
    Foto: Uni
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, jedermann
    Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik, Sportwissenschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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